Haben Sie das Gefühl, sie befinden sich schon in der Spirale einer Erschöpfung?

Hier ein kleiner Selbsttest zur Reflektion Ihrer eigenen Situation:

  1. Ich habe das Gefühl, dass für mich nichts mehr richtig Sinn macht.
  2. Ich mache immer Überstunden.
  3. Ich denke, dass ich in meinem Job unentbehrlich bin.
  4. Ich habe das Interesse an meiner Umwelt weitestgehend verloren.
  5. Meine Stimmungsschwankungen machen mir zu schaffen.
  6. Ich fühle mich hilflos.
  7. Berufliche Absicherung gibt mir ein gutes Gefühl.
  8. Ich leiste viel, habe aber immer häufiger das Gefühl von meinem Unternehmen oder auch von meinen Klienten oder von Partnern ausgenutzt zu werden.
  9. Ich habe so viel zu tun, dass ich nur noch Zeit für beruflich notwendige Kontakte finde, private Kontakte kommen eindeutig zu kurz.
  10. Eigentlich soll alles bleiben wie es ist, ich scheue Veränderungen. Besser es bleibt so wie es ist (denn noch schlechter darf es nicht werden).
  11. Richtige Freude kann ich nicht mehr empfinden oder sie bleibt vielleicht mehr oder minder an der Oberfläche.
  12. Ich merke, dass ich mich immer mehr von meiner Klientel distanziere.
  13. In der letzten Zeit habe ich einige Aufgaben oder Positionen abgegeben, auch meine Hobbys sind mir weniger wichtig.
  14. Zwischen mir und meinem Partner und oder meiner Familie gibt es immer mehr Probleme.
  15. Ich habe in der letzten Zeit gerne zusätzliche Aufgaben und Positionen übernommen.
  16. Ständig plagt mich ein schlechtes Gewissen, weil ich so wenig Zeit habe.
  17. Ich habe die Lust an meiner Arbeit verloren.
  18. Manchmal denke ich mir, wie schön wäre es, wenn alles ein Ende hätte.
  19. Ich bin lustlos und ich habe kaum noch Interesse an Dingen.
  20. Auf den Wein und oder die Tablette kann ich nicht mehr verzichten. Auch wenn ich mir das nur ungern eingestehe.
  21. Ich habe Freude daran, mir vieles zu leisten.
  22. Oft fühle ich mich müde und erschöpft.
  23. Ich bin innerlich vollkommen verzweifelt über meine Situation.
  24. Inzwischen ist mir alles egal.
  25. Meine sozialen Kontakte habe ich fast vollständig aufgegeben.
  26. Ich fahre nur mit Widerwillen zur Arbeit.
  27. Nach einem Arbeitstag fällt es mir schwer abzuschalten.

Auswertung:

A: 21 – 2 – 3 – 16 – 15 – 27 – 5 – 9 – 11

B: 22 – 10 – 4 – 14 – 26 – 7 – 12 – 17 – 8

C: 20 – 18 – 24 – 13 – 19 – 6 – 25 – 1 – 23

Auf Grund der Verteilung Ihrer Kreuze auf der Skala können Sie ablesen, wie weit fortgeschritten Ihr Burnout wahrscheinlich ist.
Da die Symptome der früheren Stadien nicht unbedingt aufhören, je weiter das Burnout voranschreitet, kommt es nur darauf an, bis wohin Ihre Symptome reichen – bis in C oder B oder nur bis A? Es spielt keine Rolle, wie viele Kreuze Sie gesetzt haben oder wie diese sonst verteilt sind.

A: Anfangsphase, sie ist gekennzeichnet durch vermehrte Aktivität, Engagement und das Gefühl des Ärgerns und der Aggression.

B: Rückzugsphase, hier ist der Betroffene wie auf der Flucht vor sich und seinen Problemen, genauso auf dem Rückzug vor den Anforderungen des Alltags. Das Gefühl ist die Flucht.

C: Letzte Phase, hier fühlt sich der Betroffene isoliert und reagiert mit einer Art Lähmung: ist passiv, depressiv

Werden Sie so früh wie möglich aktiv, um der Abwärtsspirale entgegenzuwirken.

Foto: derateru, pixelio

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