BEM

Eingliedern statt Ausmustern

Mit Betrieblichem Eingliederungsmanagement Langzeiterkrankte wieder in den Arbeitsprozess zurückführen.

Die Arbeitswelt hat sich verändert. Internationaler Wettbewerb, verkürzte Produktzyklen,

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anspruchsvolle-wankelmütige Kunden, Fachkräftemangel und Überalterung der Gesellschaft sind Herausforderungen, denen sich Unternehmen jeder Größe stellen müssen.

Damit verbunden haben sich die Arbeitsverhältnisse in den letzten 10 Jahren stark verändert. Die Arbeitsdichte und die Anforderungen an die Mitarbeiter haben sich erhöht.

Stress und steigender Arbeitsdruck bleiben jedoch nicht ohne Auswirkungen auf die seelische und körperliche Gesundheit.

Was sich in hohen Fehlzeiten niederschlägt.

Rein betriebswirtschaftlich gesehen kosten Zeiten der Arbeitsunfähigkeit jeden Arbeitgeber bares Geld – eine Senkung der Fehlzeiten sollte daher in Ihrem eigenen Interesse liegen.

Die Bedeutung von Belastbarkeit, Flexibilität und Gesundheit in den Unternehmen rückt somit immer mehr in den Mittelpunkt.

Genau hier setzt das BEM an – als Frühwarnsystem und kluge Strategie.

Denn:

Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Belastbarkeit, Motivation, Zufriedenheit der Belegschaft sind Zielgrößen des Eingliederungsmanagements.

Alle Arbeitgeber, unabhängig von der Größe ihres Betriebs, sind nach dem

Gesetz §84 SGB IX verpflichtet, einem erkrankten Mitarbeiter nach einer Arbeitsunfähigkeitsdauer von mehr als insgesamt 6 Wochen innerhalb von 12 Monaten ein BEM anzubieten.

BEM soll helfen, die Arbeitsunfähigkeit zu überwinden, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und den Arbeitsplatz des Mitarbeiters zu erhalten.

Die Idee des BEM geht aber weiter: Es geht auch darum, eine Systematik für die Vorgehensweise zu entwickeln, die transparent ist und alle Beteiligten bei der Umsetzung im Einzelfall unterstützt.

Das heißt: 

Nach einem fest definierten BEM-Prozess werden gemeinsam mit dem betroffenen Mitarbeiter die Hintergründe für seine krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeitszeiten aufgedeckt, um dann mit ihm gemeinsam angemessene Angebote für seine Genesung und Wiedereingliederung auszuloten.

Der Mitarbeiter bleibt Ihnen mit seinem Knowhow und seinen Erfahrungen erhalten und durch die erfahrene Wertschätzung steigt seine Zufriedenheit und Identifikation mit Ihrem Unternehmen.

Fehlzeiten lassen sich so in Zukunft reduzieren – ein ökonomischer Vorteil für Ihr Unternehmen.

Hier ein kurzer Überblick über ein mögliches Vorgehen in Ihrem Unternehmen:

BEM als Projekt 

In einem kostenlosen Beratungsgespräch informieren ich Sie gern über die Ziele und den Nutzen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements und die individuellen Umsetzung in Ihrem Unternehmen.