Tappen Sie nicht in die Burnout-Falle

Mit Arbeitssucht ins Burnout

Arbeitssucht ist der Beginn einer Abwärtsspirale, die unweigerlich in ein Burnout führt. Viele Menschen arbeiten gern und viel und finden Befriedigung in Ihrer Arbeit. Wie schön, es gibt auch andere den es nicht so geht.

Doch wo ist die Grenze zwischen Engagement und Überforderung.

Spätestens, wenn Sie nur noch an die Arbeit denken, Dinge aufschieben, das Wochenende nicht mehr erholsam ist und Sie sich vor dem Montag fürchten, sollten Sie innehalten und nachdenken.

In den meisten Fällen schickt uns der Körper Warnsignale, wie nicht schlafen können, Nervosität und Reizbarkeit, aber auch Konzentrationsschwierigkeiten und Leistungsabfall.

Doch je weiter Sie in die Abwärtsspirale geraten, desto wenigen können Sie Ihren Körper und Ihre Emotionen wahrnehmen.

Hinweise zu Verhaltensänderungen von Familien und Freunden werden ignoriert und so geht es weiter bergab.

Sind Sie gefährdet?

Welche Warnzeichen treten bei Ihnen auf?

Nutzen Sie die sieben Sensoren zur Selbsteinschätzung Ihres Gefährdungspotentials:

  1. Haben Sie neben Ihren beruflichen Anforderungen noch akute außerberufliche Belastungen, wie z.B. Probleme in der Beziehung oder Trennung, Pflege von Angehörigen, Schulden oder Sorgen mit den Kindern?
  2. Arbeiten Sie in einem Unternehmen, in dem man über Belastungen und Probleme nicht gerne spricht?
  3. Neigen Sie dazu; Ihre Gesundheit zugunsten der Arbeit zu vernachlässigen?
  4. Weisen Sie einen oder mehrere gesundheitliche Risikofaktoren auf (z.B. Rauchen, häufiger Alkoholkonsum, hoher Blutdruck, Schlafproblem…)?
  5. Neigen Sie dazu Gesundheitsrisiken zu unterschätzen oder zu verleugnen (z.B. ungern zum Arzt zu gehen, Körperliche Signale zu ignorieren, Vorsorgemaßnahmen zu vernachlässigen)?
  6. Denken Sie, dass Sie an Ihrer Gesundheitssituation nur wenig oder gar nichts ändern können, weil Sie beruflich so eingebunden sind, dass für andere Dinge keine Zeit ist?
  7. Haben Sie eher wenig Erfahrung darin, wie Sie Stress aktiv bewältigen können, sich richtig erholen und entspannen?
Je mehr Fragen Sie mit „Ja“ beantwortet haben, umso höher ist Ihr Gesundheitsrisiko.

Entscheiden Sie, wo es langfristig mit Ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit hin gehen soll? Sie wollen wissen, wo Sie stehen?

Dann machen Sie den kostenfreien Burnout-Test. Schreiben Sie mir eine E-mail, dann erhalten Sie die Zugangsdaten zum Online-Test.

Telefon: 04131-92 15 97 oder coaching@solveigboy.de

Sie haben die Wahl, es ist nie zu spät umzukehren.

Lesen Sie im folgenden Artikel von Spiegel. de, wie Martin seine Arbeitssucht erlebt hat und welche Auswirkungen sie auf sein Leben hatte. Er hat es geschafft, sein Leben neu zu gestalten und Lebensqualität zurück zu gewinnen.

http://www.spiegel.de/karriere/workaholic-ein-arbeitssuechtiger-erzaehlt-aus-seinem-alltag-a-1226310.html

Bildquelle: pixelio.de

Dauerstress macht krank und raubt uns Lebensqualität

Die körperlichen und seelischen Folgen von chronischem Stress

Chronischer Stress ist in der modernen Gesellschaft der westlichen Industrienationen ein weitverbreitetes Phänomen, das viele Menschen als unvermeidbar hinnehmen.

Bei ersten Anzeichen sollten jedoch umgehend Gegenmaßnahmen gesetzt werden, denn Dauerstress wird für eine Reihe unterschiedlicher physischer und psychischer Erkrankungen verantwortlich gemacht, die die Gesundheit ernsthaft gefährden können und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

Die ununterbrochene seelische oder körperliche Überforderung eines Menschen führt nämlich in den meisten Fällen zu einem gestörten Hormonhaushalt, der schwere Depressionen ebenso nach sich ziehen kann wie Herzinfarkt, Krebs oder Schlaganfall.

Was ist Chronischer Stress?

Stress ist ein Teil des alltäglichen Lebens und bis zu einem gewissen Grad hilfreich, um optimale Leistungen zu erzielen, das Beruf- und Familienleben zu meistern sowie die körperliche und die mentale Aktivität zu steigern. In einer akuten Stresssituation, wie etwa vor einer Prüfung, einem Vorstellungsgespräch oder einer Präsentation werden im Gehirn Stresshormone produziert, die über Hypothalamus und Hirnanhangdrüse sämtliche Organe erreichen.

Der Organismus reagiert darauf mit der Bereitstellung von Energiereserven, einer vorübergehenden Aktivierung des Immunsystems und der Ausschüttung verschiedener Hormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Zusätzlich steigt der Blutzuckerspiegel kurzfristig an und sorgt für einen vorübergehenden aufputschenden Effekt.

Wenn der Körper hin und wieder akutem Stress ausgesetzt ist, wirkt sich dies auf die Gesundheit durchaus positiv aus. Solche Stresssituationen dauern in der Regel nur wenige Minuten bis Stunden an und sind eine normale Reaktion auf geistige oder körperliche Herausforderungen.

Hat der Organismus jedoch zwischen akuten Stresssituationen keine Möglichkeit, sich im Zuge von Entspannungsphasen ausgiebig zu erholen, kommt es zu einer dauerhaften Belastung des Organismus.

Der Körper im Zustand ständiger Anspannung

Chronischer Stress bedeutet, dass sich der Körper in andauernder Alarmbereitschaft befindet, was sich langfristig negativ auf den Hormonstoffwechsel auswirkt und die Entstehung unterschiedlicher Krankheiten begünstigt. Eine dauerhafte Stressbelastung führt dazu, dass die oben beschriebenen Reaktionen im Körper ununterbrochen ablaufen.

Unter der ständigen Einwirkung von Cortisol findet nicht nur eine erhöhte Ausschüttung von Insulin, sondern auch eine Verminderung der Durchblutung aller Organe, eine langfristige Steigerung des Blutdrucks sowie eine Hemmung der zellulären Immunantwort statt. Ein hoher Cortisolspiegel begünstigt darüber hinaus die Tumorbildung und wird daher mit Krebs in Verbindung gebracht.

Auslöser von Dauerstress

Chronischer Stress hat viele Ursachen, die sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld liegen können. Besonders gefährdet sind Menschen, die einem hohen Leistungsdruck im Beruf ausgesetzt sind und diesem durch lange Arbeitszeiten, die oft auch die Freizeit beanspruchen, gerecht zu werden versuchen.

Das ständige Gefühl, funktionieren zu müssen, führt dazu, dass sich die Betroffenen keine bewussten

Erholungsphasen gönnen und langfristig die Lebensfreude verlieren.

Die Betroffenen versuchen, die psychische Belastung, die sich durch die beruflichen Anforderungen ergibt, mit noch mehr Arbeit und Leistung zu kompensieren. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, der nur schwer und durch bewusst gesetzte Maßnahmen durchbrochen werden kann.

Auswirkungen auf das Familienleben

Oft leiden unter beruflich bedingtem Dauerstress nicht nur die Gesundheit und das seelische Befinden des Betroffenen, sondern auch dessen private Beziehungen.

In vielen Fällen kommt es im Familienleben zu Entfremdung, Trennung und Einsamkeit. Probleme im häuslichen Leben, Scheidungen, Krankheit oder Tod eines Angehörigen können jedoch ihrerseits Dauerstress auslösen.

Ständige Reizüberflutung durch moderne Medien wie Fernsehen, Internet und Computerspiele, führt ebenfalls dazu, dass der Körper nicht abschalten kann und vermehrt Cortisol ausschüttet.

Auch körperliche Belastungen wie übertriebene sportliche Betätigung kommen als Auslöser von chronischem Stress infrage. Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus und unbehandelte Entzündungsherde wie chronische virale Infekte oder Parodontitis führen ebenfalls häufig zu ununterbrochenem körperlichem Stress.

Auch viele Jugendliche leiden heute unter dauerhafter Stressbelastung. Häusliche Gewalt, die Trennung der Eltern, hohe schulische Anforderungen, Konflikte mit Mitschülern und das relativ neue Phänomen des Cyber-Mobbings durch soziale Netzwerke sind dafür verantwortlich, dass schon Kinder stressbedingte Symptome und Verhaltensweisen entwickeln.

Die Folgen von chronischem Stress

Um die langfristige psychische Belastung zu kompensieren, greifen viele Betroffene zu Maßnahmen, die der Gesundheit weiter schaden und die seelischen und körperlichen Symptome in den meisten Fällen noch verstärken.

Chronischer Stress gilt als einer der Hauptfaktoren bei Alkoholismus, Drogen- und Medikamentenmissbrauch sowie starkem Rauchen, sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen.

Viele Betroffene jeder Altersgruppe reagieren auf den Dauerstress mit übermäßigem Konsum von Süßigkeiten und fetten Speisen. Mangel- oder Fehlernährung, Übergewicht, Fettsucht und daraus resultierender Bewegungsmangel sind weitverbreitete Folgen von Dauerstress.

Schlafstörungen, Schlafmangel, Konzentrationsverlust

Beruflich bedingter chronischer Stress ist der Hauptauslöser für Schlafstörungen und Schlafmangel, die ihrerseits das Entstehen unterschiedlicher Krankheitsbilder begünstigen.

Durch den ständigen Überschuss des Stresshormons Cortisol wird die Ausschüttung von dessen Antagonisten Melatonin und Serotonin negativ beeinträchtigt.

Durch den Mangel dieser Hormone werden der Schlaf-Wach-Rhythmus gestört und die Tiefschlafphasen verkürzt, weshalb dauerhaft gestresste Menschen in der Nacht mehrmals aufwachen und dann nur schwer in den Schlaf zurückfinden.

Durch eine cortisolbedingte Verminderung der Testosteronausschüttung sind der teilweise oder gänzliche Verlust der Libido und eine eingeschränkte Zeugungsfähigkeit häufig.

Viele Menschen, die unter Dauerstress leiden, stellen zudem Konzentrationsschwächen fest. Diese Symptome führen zu erheblichen Einbrüchen im Selbstwertgefühl und gefährden das Privat- ebenso wie das Berufsleben.

Depressionen, Angstzustände, Panikattacken und Antriebslosigkeit sind oft die Folgen solcher Probleme.

Durch chronischen Stress entstehende Erkrankungen

Als häufigste stressbedingte Erkrankungen werden in den westlichen Industrienationen chronische Erschöpfungszustände und das sogenannte Burn-out-Syndrom diagnostiziert. Diese Krankheitsbilder betreffen vor allem Menschen, die sich über einen langen Zeitraum beruflich verausgabt haben und an die Grenzen ihrer körperlichen oder seelischen Belastungsfähigkeiten gestoßen sind.

Die ständige Ausschüttung von Cortisol als Folge von Dauerstress wird durch die Hemmung der Serotoninproduktion jedoch auch mit einer langen Liste an unterschiedlichen Erkrankungen psychischer und physischer Natur in Verbindung gebracht. Durch den negativen Einfluss des Cortisols auf das Immunsystem sind Menschen, die unter chronischem Stress leiden, grundsätzlich einer deutlich erhöhten Infektanfälligkeit ausgesetzt.

Dies bedeutet, dass schon leichte Erkältungen einen wesentlich längeren Verlauf nehmen und virale Entzündungsherde in andere Körperbereiche weiterwandern können.

Eine gestörte Zellteilung und dadurch eine vorzeitige Zellalterung, die sich in organischen Schäden und Krebsleiden ebenso manifestiert wie in faltiger und fahler Haut und brüchigem Haar, werden mit Dauerstress ebenso in Verbindung gebracht wie eine verzögerte Wundheilung. Stressbedingter chronischer Bluthochdruck geht zudem mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt einher.

Viele Kinder reagieren auf chronischen Stress mit Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte sowie Essstörungen, die durch den Serotoninmangel hervorgerufen werden. Stressbedingte neurologische Störungen wie etwa Tics, ADHS oder das Tourette-Sydrom sind unter Kindern und Jugendlichen weit verbreitet, können aber auch Erwachsene betreffen.

Hilfesysteme nutzen, um mit dem Stress besser umgehen zu können

Angesichts der dramatischen Auswirkungen auf die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden ist es sinnvoll sich frühzeitig an den Hausarzt zu wenden um mit ihm eine entsprechende Abklärung der schon vorhandenen Krankheitssignale zu prüfen.

Doch im zweiten Schritt sollte es darum gehen, die eigenen Lebens- und Arbeitsbedingungen unter die Lupe zu nehmen, um die Ursachen für den Dauerstress zu ergründen und Strategien zur Stressbewältigung zu erarbeiten.

Nicht immer ist es möglich, die Arbeits- und Lebensbedingungen grundlegend zu verändern, aber häufig hilft es schon, Strategien zu haben damit umzugehen.

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Fehlzeiten-Report 2018

Macht uns sinnlose Arbeit krank?

Wie schon häufig diskutiert, die Frage nach dem Sinn von Arbeit.

Macht uns sinnlose Arbeit krank?

Laut Fehlzeiten-Report der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK, der Universität Bielefeld und der Beuth Hochschule für Technik Berlin herausgegeben wird, fühlt sich fast jeder Dritte Arbeitnehmerin in Deutschland ausgebrannt.

Für den Report wurden im Frühjahr 2018 etwa 2.000 Beschäftigte in Deutschland befragt.

Besorgniserregend viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer klagen in der Umfrage über gesundheitliche Probleme, sie berichten von seelischen und körperlichen Beschwerden: 45 Prozent, also fast die Hälfte der Befragten, leiden unter Erschöpfung.

Fast jeder Dritte berichtet von Schlafstörungen. Knapp 30 Prozent fühlen sich ausgebrannt. Für alle diese Leiden macht die Mehrheit der Betroffenen ihren Job verantwortlich.

Unter den körperlichen Beschwerden rangieren Rücken- oder Gelenkbeschwerden (52 Prozent aller Beschäftigten) und Kopfschmerzen (35 Prozent) an erster und zweiter Stelle. Auch bei diesen Beschwerden sieht mehr als jeder zweite Betroffene einen Zusammenhang mit seiner Arbeit.

Gleichzeitig neigen viele Befragte zu Präsentismus, gehen also krank zu Arbeit. Jeder Fünfte war im vergangenen Jahr gegen ärztlichen Rat am Arbeitsplatz anwesend.

Diese Ergebnisse stehen im Kontrast zu einem Wunsch, den fast alle Befragten an ihren Beruf haben: 94 Prozent sagen, dass ihnen sichere und gesunde Arbeitsbedingungen wichtig seien. Fast genauso viele, nämlich 93 Prozent, geben an, dass es ihnen in ihrem Beruf wichtig ist, etwas sinnvolles zu tun.

Lesen Sie den ganzen Artikel unter. https://www.zeit.de/arbeit/2018-09/fehlzeiten-report-arbeit-zufriedenheit-gesundheit

Quelle: www.zeit.de

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Damit Ihre „Alten“ nicht zum alten Eisen gehören“

Wie Sie durch Alternsgerechte Arbeitsbedingungen die Leistungsfähigkeit nicht nur der Jungen, sondern auch die der „Silberrücken“ sichern

 

Egal ob jung oder alt – wenn Sie die Arbeitsbedingungen optimieren, haben Sie viele Vorteile:

Ihre Arbeitskräfte bleiben Ihnen länger erhalten.
Fehlzeiten und Frühverrentungen werden reduziert.

Die Identifikation mit dem Unternehmen steigt.
Ihre Mitarbeiter sind motivierter und erwirtschaften höhere Gewinne.

 

Tipp Nr. 1: So fördern Sie Sicherheit und Gesundheit

Die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter ist Ihr größtes Kapital. Der Arbeitsplatz sollte daher so gestaltet sein, dass es Möglichkeiten zur Bewegung gibt. Darüber hinaus ist auf Ergonomie zu achten. Faktoren wie Lärm, zu hohe oder zu niedrige Raum-Temperaturen oder schlechte Lichtverhältnisse sollten berücksichtigt werden. Bereits durch geringfügige bauliche oder arbeitsschutzrechtliche bzw. arbeitsmedizinische Maßnahmen können Sie die Arbeitsplätze optimieren.

Vermeiden Sie zu starke körperliche Belastungen Ihrer Mitarbeiter. Dabei ist wichtig, dass sowohl bei jungen als auch bei älteren Arbeitnehmern Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz beachtet werden.

Auch psychische und soziale Belastungen sollten reduziert werden: Hierzu gehören Stress, Über- oder Unterforderung, Zeit- und Leistungsdruck, Arbeitsverdichtung und Mobbing. Um Stress zu reduzieren, das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter zu fördern und den Krankenstand zu minimieren, können Sie unter anderem Folgendes tun:

  • Sorgen Sie für ausreichend Handlungs- und Entscheidungsspielräume
  • Fördern Sie die Unterstützung durch Kollegen und Vorgesetzte
  • Geben Sie Freiräume für Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten
  • Setzen Sie auf die Vollständigkeit von Arbeitsaufgaben
  • Zeigen Sie Anerkennung und Wertschätzung
  • Machen Sie Entscheidungen transparent
  • Geben Sie klare Zielvorgaben
  • Stellen Sie anforderungsgerechte Aufgaben

Tipp Nr. 2: Optimieren Sie Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung

Belastungen, die einen negativen Effekt auf die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter haben, resultieren z.B. aus Arbeitszeitregelungen – insbesondere starr vorgegebene Arbeitszeiten sowie Nacht- und Schichtarbeit.

Stattdessen sollte, wenn dies möglich ist, zu Selbstorganisation von Aufgaben und Arbeitszeit tendiert werden. Zudem empfiehlt es sich, die Arbeitszeit und die Regelung von Pausen angemessen zu gestalten: Lieber mehrere kürzere statt einer langen Arbeitspause.

Zudem müssen die Aufgaben stimmen: Mitarbeiter wollen immer wieder gefordert werden – mit variierenden Aufgaben. Dies sorgt für kontinuierliche Motivation. So können Sie sicherstellen, dass Mitarbeiter Veränderungsprozesse mitgestalten und Neuem gegenüber offen bleiben. Idealerweise wechseln Sie deshalb zwischen kreativen und problemlösenden Tätigkeiten. Auch sollten Formen der Mischarbeit angestrebt werden. Zum Beispiel:

  • Arbeitsplatzwechsel: Lassen Sie Beschäftigte mit ähnlicher Qualifikation auf verschiedenen Arbeitsplätzen mit variierenden Aufgaben rotieren.
  • Arbeitserweiterung: Fassen Sie verschiedene Tätigkeiten eines Qualifizierungsniveaus an einem Arbeitsplatz zusammen.
  • Arbeitsanreicherung: Fassen Sie verschiedene Tätigkeiten unterschiedlicher Qualifizierungsniveaus an einem Arbeitsplatz zusammen.
  • Teambildung und Mentoring: Lassen Sie einzelne Mitarbeiter Wissen und Erfahrungen weitergeben.
  • Gruppenarbeit: Geben Sie mehreren Mitarbeitern eine Aufgabe, die sie als Gruppe lösen sollen. Speziell Teams, Mentoring und Gruppenarbeit motivieren ältere Mitarbeiter enorm: Sie können hier Erfahrungswissen an Jüngere weitergegeben. Dadurch bekommen sie Wertschätzung und steigern gleichzeitig das firmen-interne Know-how.
  • Nutzen Sie die Vorteile älterer Arbeitnehmer: Geben Sie ihnen Aufgaben, die sie besser als jüngere Mitarbeiter erledigen können. Hierzu gehören Arbeiten, die selbstständig zu bearbeiten sind und die sie sich frei einteilen können. Außerdem sind Senioren bei komplexen Tätigkeiten und bei Aufgaben, die soziale Kompetenzen erfordern, besser geeignet als junge Mitarbeiter.

Tipp Nr. 3: Darauf sollten Sie bei Unternehmenskultur und Führung achten

Sorgen Sie für eine Unternehmenskultur, die Jung und Alt gleichermaßen anerkennt und wertschätzt. Schulen Sie Ihre Führungskräfte dementsprechend. In vier Bereichen können Sie besonders dafür sorgen, dass Ältere ihre Vorgesetzten und das Unternehmen als qualitativ hochwertig bewerten:

  • Einstellung gegenüber dem Alter: Schauen Sie auf die vielen Vorteile, die Senior-Experten Ihrem Unternehmen bringen. Mit dieser Einstellung werden Sie das Beste aus diesen Experten herausholen – zum Gewinn für die Mitarbeiter und für Ihr Unternehmen.
  • Bereitschaft zur Kooperation: Beim Führungsstil sollte Älteren gegenüber ein partizipativer oder kooperativer Führungsstil gewählt werden. Setzen Sie Mitarbeiter über Entscheidungen in Kenntnis. Geben Sie Ihnen die Möglichkeit, eine Meinung zu äußern, bevor der Vorgesetzte eine Entscheidung trifft. Idealerweise entscheiden Mitarbeiter und Vorgesetzter zusammen über Vorgehen und Aufgaben. Es ist gerade bei älteren Mitarbeitern wichtig, einen Führungsstil zu wählen, der größere Freiräume einräumt.
  • Kommunikation ist essenziell: So sollte zum Beispiel über Arbeiten im Vorfeld gesprochen werden. Es gilt, Ziele und Bearbeitungskriterien zu benennen, damit diese für alle transparent werden. Auch sollten Vorgesetzte nicht zu sparsam mit Lob sein.
  • Setzen Sie auf individuelle Arbeitsplanung: Senior-Experten beweisen ein hohes Maß an selbstständiger Arbeitsleistung. Werden Sie dem gerecht: Geben Sie Freiräume für individuelle Planung und personenbezogenes Zeitmanagement.

Tipp Nr. 4: Bieten Sie Qualifikation, Weiterbildung und lebenslanges Lernen

  • Lernfähigkeit erhalten: Auch ältere Mitarbeiter sind lernfähig und sollten kontinuierlich weitergebildet werden – das motiviert. Bieten Sie zum Beispiel eine altersorientierte Laufbahngestaltung oder qualifikationsfördernde Gruppenarbeit.
  • Selbstlernmodelle nutzen: Im Idealfall sollte die Tätigkeit den individuellen Voraussetzungen der Mitarbeiter entsprechen. Stellen Sie bei Weiterbildungen sicher, dass Lernende ihr Lerntempo selber bestimmen können, neue Lerninhalte an bekannte anknüpfen und Erfahrungswissen berücksichtigt wird. Setzen Sie auf Selbstlernen durch Beobachten und Ausprobieren – denn Lernen mit Spaß ist die effektivste Lernerfahrung!

Quellen:

Bertelsmann Stiftung (2006), „Älter werden – aktiv bleiben?! – Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter Erwerbstätigen in Deutschland“, Bertelsmann Stiftung & TNS Emnid, Gütersloh

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (2008), „Alles grau in grau? – Älter werdende Belegschaften und Büroarbeit“, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, 2. Auflage, korrigierter Nachdruck, Dortmund-Dorstfeld

DIA (2005), „Arbeiten nach dem Arbeitsleben – Erwerbstätigkeit im Ruhestand“, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Köln

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Schnell auf die sichere Seite, bevor es teuer wird!

Schnell, sicher, effizient…

…wie Sie mit Moderierten Analyse-Workshops nicht nur die Motivation Ihrer Mitarbeiter erhöhen, sondern auch bares Geld sparen.

Die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter ist Ihnen wirklich wichtig, jedoch bindet das Tägliche Geschäft Ihre volle Aufmerksamkeit. Sie wissen sehr wohl, dass die

Bildquelle: Gerd Altmann pixelio.de

Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz zu Ihren Pflichten als Arbeitgeber gehört, jedoch fehlen Ihnen die zeitlichen und personellen Ressourcen, um die Gefährdungsbeurteilung durchzuführen.

Sie brauchen eine Vorgehensweise die schnell, effizient und nachhaltig ist?

Wie wäre es mit moderierten Analyse-Workshops?

In einem Analyse-Workshop werden die psychischen Belastungen, also das was die Mitarbeiter in ihrem Arbeitsalltag stresst, gemeinsam mit den Mitarbeitern erfassen und auf Metaplanwänden sichtbar gemacht.

Im nächsten Schritt werden dann die Mitarbeiter gebeten, Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Die MitarbeiterInnen als Experten ihrer Arbeit, wissen sehr genau, wo es klemmt und knirscht und wissen häufig auch, wie das Problem behoben werden kann.

Alle Lösungsvorschläge sollten auf ihre Wirksamkeit und Umsetzbarkeit hin geprüft werden. Denn nicht immer sind alle Vorschläge auch alltagstauglich.

Im Ergebnis des Analyse-Workshop erhalten Sie ein Protokoll mit Belastungen auf der einen Seite und Lösungsvorschlägen auf der anderen Seite. Dann können Sie als Führungskraft entscheiden, was in einen Maßnahmenplan mündet und in einem festdefinierten Zeitfenster abgearbeitet wird. Nach einen Zeitraum von einigen Monaten sollten dann die umgesetzten Maßnahmen und auf deren Wirksamkeit hin überprüft werden.

So erhalten Sie wichtige Informationen über nicht laufende Prozesse oder Kommunikationsschwierigkeiten und binden die Mitarbeiter bei der Überwindung und Verbesserung der Arbeitssituation mit ein.

Beteiligung und Einbindung erhöhen die Motivation der Mitarbeiter und wenn ihre Vorschläge dann auch in die Tat umgesetzt werden und sich ihre Arbeitsbedingungen verbessern, werden sie er mit Engagement und Arbeitsfähigkeit belohnen.

Worauf Sie achten sollten?

Es besteht immer die Gefahr, dass so ein Workshop zu einer allgemeinen „Meckerrunde“ ausartet und am Ende keine verwertbaren Ergebnisse vorliegen.

Aus diesem Grund rate ich Ihnen, den Workshop durch einen erfahrenen ModeratorIn durchführen zu lassen. Außerdem braucht es eine feste Struktur, die die Mitarbeiter kennen und an der entlang gearbeitet wird.

Der Analyseworkshop mit einem klaren Maßnahmenplan und der nachfolgenden Umsetzung und Wirksamkeitskontrolle, erfüllt die Anforderungen der Gewerbeaufsicht, die verstärkt Unternehmen überprüft. Die Strafen sind empfindlich und letztlich nicht notwendig.

Alles auf einen Blick

Vorteile eines Moderierten Analyse-Workshop

  • Zeigt die Probleme, die Stress und Demotivation verursachen auf
  • Mitarbeiter, als Experten ihrer Arbeit, liefern Lösungsvorschläge
  • Durch die Einbindung und Beteiligung der Mitarbeiter erhöht sich deren Zufriedenheit und Motivation
  • Analyse-Workshops entsprechen dem vorgeschriebenen Vorgehen der Gewerbeaufsicht
  • Bei einer Überprüfung durch die Gewerbeaufsicht sind Sie sicher vor empfindlichen Strafen

Viel Erfolg bei der Durchführung der Analyse-Workshop und der nachfolgenden Umsetzung.

Sollten Sie Fragen haben oder Unterstützung wünschen, dann freue ich mich über eine E-Mail von Ihnen.

Chancen zur Optimierung von Prozessen

Gesundheit fördern –
Prozesse optimieren –
Produktivität steigern

Mit der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz tun Sie nicht

Bildquelle: Katrin Jung pixelio.de

nur etwas zur Gesunderhaltung Ihrer Mitarbeiter, sondern optimieren auch gleichzeitig die Prozesse und verbessern die Kommunikation im Team und abteilungsübergreifend.

Gerade bei Umstrukturierungen im Unternehmen kommt es häufig zu Veränderungen der Arbeitsorganisation an einem Arbeitsplatz, dass kann auch Auswirkungen auf den Gesamtzusammenhang von Arbeit haben.

Auch die Arbeitsorganisation zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen, Abteilungen, Bereichen oder Betriebsstätten kann sich ändern. Das Unternehmen oder die Betriebsstätte ist als ein offenes, sich änderndes System zu begreifen, dessen Systemelemente miteinander verbunden sind, was einen permanenten Informationsaustausch erfordert.

In der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz, werden die Belastungen, also das was die Mitarbeiter als Stress empfinden, in verschiedenen Handlungsfeldern erfasst. Dabei werden zum Beispiel auch die Arbeitsabläufe und die Arbeitsorganisation näher beleuchtet. Gerade nach Umstrukturierungen im Unternehmen, laufen viele Prozesse noch nicht rund. Die Gefährdungsbeurteilung macht die Reibungspunkte sichtbar.

Durch die Erarbeitung von Lösungen aus Sicht der Mitarbeiter, sie sind schließlich die Experten für ihre Arbeitsaufgaben, können Arbeitsabläufe optimiert werden.

Auch im Zusammenspiel mehrerer Mitarbeiter gibt es oft Probleme. Im Workshop können diese offen angesprochen und praktikable Lösungen erarbeitet werden.

Oft fehlt es an ausreichenden Informationen zu Zielen und Inhalten der einzelnen Aufgaben. Diese Defizite werden dann gemeinsam mit der Führungskraft diskutiert und nachhaltige Lösungen vereinbart und umgesetzt.

Somit ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz auch eine Chance, die Arbeitsorganisation und die Arbeitsabläufe gemeinsam mit den Mitarbeitern zu optimieren, um so Stress und Reibungsverluste zu minimieren und die Produktivität zu erhöhen.

„Blick durch die andere Brille"- Fragen stellen – Antworten erhalten

Lieber Leser, liebe Leserin,

zum Glück leben wir im Zeitalter der Mitgestaltung. Kunden und Lieferanten entwickeln auf Augenhöhe gemeinsame Produkte und Dienstleistungen. In einen innovativen Prozess entstehen neue Produkte und Dienstleistungen, die beide erfolgreich machen. Dabei stehen die Bedürfnisse des Kunden im Mitellpunkt.

Berater haben leider den Ruf, dass Sie mit einem fertigen Konzept um die Ecke kommen und den zukünftigen Kunden so lange bearbeiten, bis er genervt zustimmt, nur um den Berater los zu werden.

Jürgen Jotzo pixelio.de

Außnahmen bestätigen die Regel,
zum Glück.

Da Sie als Unternehmer, BGM Beauftragter oder HR-Verantwortlicher, Experte für Ihr Unternehmen sind, wissen Sie auch am Besten, was es braucht, um erfolgreich zu sein.

Dialog auf Augenhöhe

Eigentlich geht es im Dialog mit Experten immer darum, andere Perspektiven einzunehmen und durch verschiedene Brille auf eine Situation oder ein Problem zu schauen.

Stellen Sie sich vor, es gebe ein Thema, eine Problem, auf das Sie durch eine andere Brille schauen wollten, was wäre das?

Wie könnte eine Problemlösung, ein Konzept aussehen, damit es zum Erfolg führt?

Übertragen auf ein Thema im Bereich BGM / BGF oder Führung, welche Ideen haben Sie und wo brauchen Sie den Blick durch die Blaue, Rote oder Grüne Brille.

Ich lade Sie ein, Fragen zu stellen und ich bemühe mich gemeinsam mit Ihnen Antworten zu finden.

BGM ist genauso individuell, wie die Menschen in den Unternehmen.

Ich freue mich von Ihnen zu lesen oder zu hören.

Schreiben Sie einen Kommentar, schreiben Sie eine E-mail oder rufen Sie mich an.

Telefon: 04131-92 15 97 oder coaching@solveigboy.de

Herzliche Grüße

Solveig Boy

 

Akteure im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Gemeinsam zum BGM Erfolg

Externe BGM-Berater…

…bieten ein großes Spektrum möglicher Unterstützungsleistungen, angefangen von der

Bildquelle: Willi Heidelbach pixelio.de

Beratung über den gesamten BGM-Prozess, die unterschiedlichen Möglichkeiten der Analyse bis hin zur Durchführung diverser Präventionsmaßnahmen, Events, Trainings und Coachings sowie deren Bewertung (Evaluation).

BGM-Berater müssen über ein breites Wissen zu allen Facetten des Gesundheitsmanagements, zu den tangierenden Managementsystemen Arbeitsschutz und Qualität, ggf. auch Umwelt, sowie zur Gestaltung eines BGM aus strategischer Sicht verfügen. Eine Strategie kennzeichnet sich dadurch, dass

  • BGM als Managementaufgabe zur Erreichung unternehmerischer Ziele verstanden wird,
  • gesundheitsförderliche Rahmenbedingen geschaffen werden und
  • eine Steuerung und Bewertung durch Kennzahlen möglich wird.

Präventionsanbieter, Trainer und Coaches

…konzentrieren sich auf die Umsetzung spezifischer Ziele in den klassischen Handlungsfeldern der Prävention, wie Bewegung, Ernährung, Stress und Sucht.
Diese können sowohl im Unternehmen, soweit die Voraussetzungen für eine Durchführung dies zulassen, aber auch außerhalb in Fitness-Anlagen oder Gesundheitszentren durchgeführt werden.

….unterstützen Führungskräfte beim Erwerb von Gesundheitskompetenzen.
Das Thema „Führung" spielt eine besondere Rolle, da das Führungsverhalten, die Führungsverantwortung und die Rolle der Führungskraft als soziale Unterstützung für die Beschäftigten von Bedeutung sind. Dienstleister aus diesem Bereich müssen demnach über vergleichbare Kenntnisse wie Berater verfügen, da diese Themen auch in den Trainings eine Rolle spielen.

Ihr Ziel ist es, langfristig mit dem Unternehmen im BGM zusammen zu arbeiten und einen Beitrag zur Gestaltung einer gesundheitsorientierten Unternehmenskultur zu leisten.

 

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz

Führungskräfte haben andere psychische Belastungen
als Mitarbeiter

In der DGFP (Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.) Studie Psychische

Bildquelle: Benjamin Thorn pixelio.de

Beanspruchung von Mitarbeitern und Führungskräften 2011 wurden Personalmanager dazu befragt:

Welche Faktoren tragen nach Meinung der Personalmanager am häufigsten zu psychischer Beanspruchung bei?

Dabei wurde deutlich, dass Führungskräfte andere psychische Belastungen im Alltag erleben als Mitarbeiter.

  • Starker Erfolgsdruck steht, nach Ansicht von 87 Prozent der Personalmanager, als belastender Faktor für die Führungskräfte ganz oben.
  • Ferner spielen Zeitdruck, ständige Erreichbarkeit,
  • fehlender Ausgleich in der Freizeit und Arbeitsverdichtung eine große Rolle.

Mitarbeiter empfinden

  • Private Belastungen und Probleme
  • sowie Konflikte mit Vorgesetzten und Kollegen
  • Auch Zeitdruck, Arbeitsverdichtung und die wachsende Angst vor Arbeitsplatzverlust

als hohe psychische Belastungen.

Außerdem wurden die Personalmanager darüber befragt:

Welche präventiven Maßnahmen werden in den Unternehmen umgesetzt, um psychische Beanspruchungen zu verhindern?

Die meisten Befragten (71 Prozent) nennen in dem Zusammenhang die betriebliche Gesundheitsförderung, und von diesen bewerten 80 Prozent den Erfolg dieser Maßnahme als positiv.

Weit über die Hälfte der Unternehmen wendet als Maßnahmen betriebliches Eingliederungsmanagement, Mitarbeiterjahresgespräche oder Arbeitsplatzanalysen/Gefährdungsbeurteilungen an.

Maßnahmen, die von fast allen Anwendern (jeweils 88 Prozent) als sehr positiv bewertet werden, sind das Festlegen klarer Arbeitsstrukturen und Verantwortlichkeiten, Teambuilding-Maßnahmen sowie die Delegation an Experten.

Erstaunlich ist, dass die am besten bewertete Maßnahme (individuelle Belastungs- und Beanspruchungsanalyse), die von 92 Prozent der Anwender als positiv bewertet wird, in nur 12 Prozent der Unternehmen umgesetzt wird.

Innerhalb des Unternehmens kommt den Führungskräften und den Mitarbeitern der Personalabteilung eine besondere Rolle im Umgang mit psychisch beanspruchten Mitarbeitern zu.

Aber wie steht es um deren Vorbereitung, psychische Beanspruchungen zu erkennen?

Drei von vier der befragten Personalmanager denken, dass die Führungskräfte in ihren Unternehmen nur unzureichend darauf vorbereitet sind, psychische Beanspruchungen zu erkennen.

Aus den offenen Antworten der Personalmanager auf die Frage,

Welche Erwartungen die Führungskräfte hätten, wie man sie auf das Erkennen psychischer Beanspruchung bei Mitarbeitern vorbereiten könnte?

Geht Folgendes hervor:

Häufig genannt werden Schulungen durch Experten zur Vermittlung von Grundlagenkenntnissen und Praxisbeispielen.

Dadurch sollen vor allem die Kenntnis der Symptome verbessert und direkte Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

Ebenfalls nennen viele Personalmanager als mögliche Vorbereitung einen Gesprächs-/Handlungsleitfaden für Führungskräfte als direkte Praxishilfe für den Umgang mit betroffenen Mitarbeitern.

Weiter Informationen zur DGFP Studie

Im Seminar Gesund Führen IV
„Brennen ohne Auszubrennen“ Umgang mit psychisch überlasteten Mitarbeitern und psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz"
lernen Sie welche Wesens-und Verhaltensänderungen auf eine psychische Überforderung beim Mitarbeiter hinweisen und wie Sie mit Hilfe eines Gesprächsleitfaden ein Fürsorgegespräch führen können

Erfolgreich führen und gesund bleiben

Mit dem richtigen Fitness-Programm – mehr Gesundheit im Unternehmen erreichen.

Ich unterstütze UnternehmerInnen und Führungskräfte dabei, die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter effizienter und nachhaltiger zu erhalten und zu fördern, um so langfristig die Gesundheitsquote zu erhöhen.
Mit dem richtigen Trainigsprogramm, stärken Sie nicht nur die körperliche und seelische Fitness Ihrer MitarbeiterInnen sondern auch Ihre eigene.

  • Sie wollen mit gesunden und motivierten Mitarbeitern auch in der Zukunft erfolgreich sein?
  • Sie wollen gemeinsam mit Ihrem Team auch schwierige Situationen meistern?
  • Und bei all den Belastungen gesund und innovativ bleiben?

Dann sollten Sie Ihre eigene Gesundheit und die Ihrer Mitarbeiter in Blick nehmen.

Warum,

Unserer Ressourcen sind nicht unerschöpflich und wer glaubt, man müsse nur hartnäckig alle Symptome von Überlastung und Überforderung ignorieren, wird leider häufig ganz unvermittelt damit konfrontiert, dass die Psyche oder der Körper den Dienst versagen.

Starker Erfolgs-und Zeitdruck, ständige Erreichbarkeit, hohe Arbeitsverdichtung und ständige Unterbrechungen sowie Konflikte mit Mitarbeitern oder Kollegen und dazu die Unfähigkeit sich wirklich zu entspannen, führen früher oder später dazu, dass uns der Körper die rote Karte zeigt, um es mal fußballerisch zu sagen.

Es lohnt sich, die eigenen Psyche zu stärken, damit man stabil und leistungsstark bleibt und souverän die Mitarbeiter führen kann.

Eine Investition in die Gesundheit, hat eine Langzeitwirkung, die sich auch in den Unternehmenszahlen wiederspiegelt.

Ich helfe Ihnen dabei, Ihre eigenen Psyche zu stärken und unterstütze Sie dabei einen gesundheitsorientierten Führungsstil zu erlangen, damit sich Ihre Mitarbeiter wohl fühlen und Ihre Leistungspotentiale voll ausschöpfen.

Im Seminar „Erfolgreich führen und gesund bleiben.", lernen Sie, was Sie tun können um körperlich und seelisch gesund zu bleiben und wie Sie die Herausforderungen in Alltag erfolgreich meistern werden.