Damit Ihre „Alten“ nicht zum alten Eisen gehören“

Wie Sie durch Alternsgerechte Arbeitsbedingungen die Leistungsfähigkeit nicht nur der Jungen, sondern auch die der „Silberrücken“ sichern

 

Egal ob jung oder alt – wenn Sie die Arbeitsbedingungen optimieren, haben Sie viele Vorteile:

Ihre Arbeitskräfte bleiben Ihnen länger erhalten.
Fehlzeiten und Frühverrentungen werden reduziert.

Die Identifikation mit dem Unternehmen steigt.
Ihre Mitarbeiter sind motivierter und erwirtschaften höhere Gewinne.

 

Tipp Nr. 1: So fördern Sie Sicherheit und Gesundheit

Die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter ist Ihr größtes Kapital. Der Arbeitsplatz sollte daher so gestaltet sein, dass es Möglichkeiten zur Bewegung gibt. Darüber hinaus ist auf Ergonomie zu achten. Faktoren wie Lärm, zu hohe oder zu niedrige Raum-Temperaturen oder schlechte Lichtverhältnisse sollten berücksichtigt werden. Bereits durch geringfügige bauliche oder arbeitsschutzrechtliche bzw. arbeitsmedizinische Maßnahmen können Sie die Arbeitsplätze optimieren.

Vermeiden Sie zu starke körperliche Belastungen Ihrer Mitarbeiter. Dabei ist wichtig, dass sowohl bei jungen als auch bei älteren Arbeitnehmern Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz beachtet werden.

Auch psychische und soziale Belastungen sollten reduziert werden: Hierzu gehören Stress, Über- oder Unterforderung, Zeit- und Leistungsdruck, Arbeitsverdichtung und Mobbing. Um Stress zu reduzieren, das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter zu fördern und den Krankenstand zu minimieren, können Sie unter anderem Folgendes tun:

  • Sorgen Sie für ausreichend Handlungs- und Entscheidungsspielräume
  • Fördern Sie die Unterstützung durch Kollegen und Vorgesetzte
  • Geben Sie Freiräume für Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten
  • Setzen Sie auf die Vollständigkeit von Arbeitsaufgaben
  • Zeigen Sie Anerkennung und Wertschätzung
  • Machen Sie Entscheidungen transparent
  • Geben Sie klare Zielvorgaben
  • Stellen Sie anforderungsgerechte Aufgaben

Tipp Nr. 2: Optimieren Sie Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung

Belastungen, die einen negativen Effekt auf die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter haben, resultieren z.B. aus Arbeitszeitregelungen – insbesondere starr vorgegebene Arbeitszeiten sowie Nacht- und Schichtarbeit.

Stattdessen sollte, wenn dies möglich ist, zu Selbstorganisation von Aufgaben und Arbeitszeit tendiert werden. Zudem empfiehlt es sich, die Arbeitszeit und die Regelung von Pausen angemessen zu gestalten: Lieber mehrere kürzere statt einer langen Arbeitspause.

Zudem müssen die Aufgaben stimmen: Mitarbeiter wollen immer wieder gefordert werden – mit variierenden Aufgaben. Dies sorgt für kontinuierliche Motivation. So können Sie sicherstellen, dass Mitarbeiter Veränderungsprozesse mitgestalten und Neuem gegenüber offen bleiben. Idealerweise wechseln Sie deshalb zwischen kreativen und problemlösenden Tätigkeiten. Auch sollten Formen der Mischarbeit angestrebt werden. Zum Beispiel:

  • Arbeitsplatzwechsel: Lassen Sie Beschäftigte mit ähnlicher Qualifikation auf verschiedenen Arbeitsplätzen mit variierenden Aufgaben rotieren.
  • Arbeitserweiterung: Fassen Sie verschiedene Tätigkeiten eines Qualifizierungsniveaus an einem Arbeitsplatz zusammen.
  • Arbeitsanreicherung: Fassen Sie verschiedene Tätigkeiten unterschiedlicher Qualifizierungsniveaus an einem Arbeitsplatz zusammen.
  • Teambildung und Mentoring: Lassen Sie einzelne Mitarbeiter Wissen und Erfahrungen weitergeben.
  • Gruppenarbeit: Geben Sie mehreren Mitarbeitern eine Aufgabe, die sie als Gruppe lösen sollen. Speziell Teams, Mentoring und Gruppenarbeit motivieren ältere Mitarbeiter enorm: Sie können hier Erfahrungswissen an Jüngere weitergegeben. Dadurch bekommen sie Wertschätzung und steigern gleichzeitig das firmen-interne Know-how.
  • Nutzen Sie die Vorteile älterer Arbeitnehmer: Geben Sie ihnen Aufgaben, die sie besser als jüngere Mitarbeiter erledigen können. Hierzu gehören Arbeiten, die selbstständig zu bearbeiten sind und die sie sich frei einteilen können. Außerdem sind Senioren bei komplexen Tätigkeiten und bei Aufgaben, die soziale Kompetenzen erfordern, besser geeignet als junge Mitarbeiter.

Tipp Nr. 3: Darauf sollten Sie bei Unternehmenskultur und Führung achten

Sorgen Sie für eine Unternehmenskultur, die Jung und Alt gleichermaßen anerkennt und wertschätzt. Schulen Sie Ihre Führungskräfte dementsprechend. In vier Bereichen können Sie besonders dafür sorgen, dass Ältere ihre Vorgesetzten und das Unternehmen als qualitativ hochwertig bewerten:

  • Einstellung gegenüber dem Alter: Schauen Sie auf die vielen Vorteile, die Senior-Experten Ihrem Unternehmen bringen. Mit dieser Einstellung werden Sie das Beste aus diesen Experten herausholen – zum Gewinn für die Mitarbeiter und für Ihr Unternehmen.
  • Bereitschaft zur Kooperation: Beim Führungsstil sollte Älteren gegenüber ein partizipativer oder kooperativer Führungsstil gewählt werden. Setzen Sie Mitarbeiter über Entscheidungen in Kenntnis. Geben Sie Ihnen die Möglichkeit, eine Meinung zu äußern, bevor der Vorgesetzte eine Entscheidung trifft. Idealerweise entscheiden Mitarbeiter und Vorgesetzter zusammen über Vorgehen und Aufgaben. Es ist gerade bei älteren Mitarbeitern wichtig, einen Führungsstil zu wählen, der größere Freiräume einräumt.
  • Kommunikation ist essenziell: So sollte zum Beispiel über Arbeiten im Vorfeld gesprochen werden. Es gilt, Ziele und Bearbeitungskriterien zu benennen, damit diese für alle transparent werden. Auch sollten Vorgesetzte nicht zu sparsam mit Lob sein.
  • Setzen Sie auf individuelle Arbeitsplanung: Senior-Experten beweisen ein hohes Maß an selbstständiger Arbeitsleistung. Werden Sie dem gerecht: Geben Sie Freiräume für individuelle Planung und personenbezogenes Zeitmanagement.

Tipp Nr. 4: Bieten Sie Qualifikation, Weiterbildung und lebenslanges Lernen

  • Lernfähigkeit erhalten: Auch ältere Mitarbeiter sind lernfähig und sollten kontinuierlich weitergebildet werden – das motiviert. Bieten Sie zum Beispiel eine altersorientierte Laufbahngestaltung oder qualifikationsfördernde Gruppenarbeit.
  • Selbstlernmodelle nutzen: Im Idealfall sollte die Tätigkeit den individuellen Voraussetzungen der Mitarbeiter entsprechen. Stellen Sie bei Weiterbildungen sicher, dass Lernende ihr Lerntempo selber bestimmen können, neue Lerninhalte an bekannte anknüpfen und Erfahrungswissen berücksichtigt wird. Setzen Sie auf Selbstlernen durch Beobachten und Ausprobieren – denn Lernen mit Spaß ist die effektivste Lernerfahrung!

Quellen:

Bertelsmann Stiftung (2006), „Älter werden – aktiv bleiben?! – Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter Erwerbstätigen in Deutschland“, Bertelsmann Stiftung & TNS Emnid, Gütersloh

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (2008), „Alles grau in grau? – Älter werdende Belegschaften und Büroarbeit“, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, 2. Auflage, korrigierter Nachdruck, Dortmund-Dorstfeld

DIA (2005), „Arbeiten nach dem Arbeitsleben – Erwerbstätigkeit im Ruhestand“, Deutsches Institut für Altersvorsorge, Köln

Bildquelle: Rainer Sturm pixelio.de

Schnell auf die sichere Seite, bevor es teuer wird!

Schnell, sicher, effizient…

…wie Sie mit Moderierten Analyse-Workshops nicht nur die Motivation Ihrer Mitarbeiter erhöhen, sondern auch bares Geld sparen.

Die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter ist Ihnen wirklich wichtig, jedoch bindet das Tägliche Geschäft Ihre volle Aufmerksamkeit. Sie wissen sehr wohl, dass die

Bildquelle: Gerd Altmann pixelio.de

Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz zu Ihren Pflichten als Arbeitgeber gehört, jedoch fehlen Ihnen die zeitlichen und personellen Ressourcen, um die Gefährdungsbeurteilung durchzuführen.

Sie brauchen eine Vorgehensweise die schnell, effizient und nachhaltig ist?

Wie wäre es mit moderierten Analyse-Workshops?

In einem Analyse-Workshop werden die psychischen Belastungen, also das was die Mitarbeiter in ihrem Arbeitsalltag stresst, gemeinsam mit den Mitarbeitern erfassen und auf Metaplanwänden sichtbar gemacht.

Im nächsten Schritt werden dann die Mitarbeiter gebeten, Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Die MitarbeiterInnen als Experten ihrer Arbeit, wissen sehr genau, wo es klemmt und knirscht und wissen häufig auch, wie das Problem behoben werden kann.

Alle Lösungsvorschläge sollten auf ihre Wirksamkeit und Umsetzbarkeit hin geprüft werden. Denn nicht immer sind alle Vorschläge auch alltagstauglich.

Im Ergebnis des Analyse-Workshop erhalten Sie ein Protokoll mit Belastungen auf der einen Seite und Lösungsvorschlägen auf der anderen Seite. Dann können Sie als Führungskraft entscheiden, was in einen Maßnahmenplan mündet und in einem festdefinierten Zeitfenster abgearbeitet wird. Nach einen Zeitraum von einigen Monaten sollten dann die umgesetzten Maßnahmen und auf deren Wirksamkeit hin überprüft werden.

So erhalten Sie wichtige Informationen über nicht laufende Prozesse oder Kommunikationsschwierigkeiten und binden die Mitarbeiter bei der Überwindung und Verbesserung der Arbeitssituation mit ein.

Beteiligung und Einbindung erhöhen die Motivation der Mitarbeiter und wenn ihre Vorschläge dann auch in die Tat umgesetzt werden und sich ihre Arbeitsbedingungen verbessern, werden sie er mit Engagement und Arbeitsfähigkeit belohnen.

Worauf Sie achten sollten?

Es besteht immer die Gefahr, dass so ein Workshop zu einer allgemeinen „Meckerrunde“ ausartet und am Ende keine verwertbaren Ergebnisse vorliegen.

Aus diesem Grund rate ich Ihnen, den Workshop durch einen erfahrenen ModeratorIn durchführen zu lassen. Außerdem braucht es eine feste Struktur, die die Mitarbeiter kennen und an der entlang gearbeitet wird.

Der Analyseworkshop mit einem klaren Maßnahmenplan und der nachfolgenden Umsetzung und Wirksamkeitskontrolle, erfüllt die Anforderungen der Gewerbeaufsicht, die verstärkt Unternehmen überprüft. Die Strafen sind empfindlich und letztlich nicht notwendig.

Alles auf einen Blick

Vorteile eines Moderierten Analyse-Workshop

  • Zeigt die Probleme, die Stress und Demotivation verursachen auf
  • Mitarbeiter, als Experten ihrer Arbeit, liefern Lösungsvorschläge
  • Durch die Einbindung und Beteiligung der Mitarbeiter erhöht sich deren Zufriedenheit und Motivation
  • Analyse-Workshops entsprechen dem vorgeschriebenen Vorgehen der Gewerbeaufsicht
  • Bei einer Überprüfung durch die Gewerbeaufsicht sind Sie sicher vor empfindlichen Strafen

Viel Erfolg bei der Durchführung der Analyse-Workshop und der nachfolgenden Umsetzung.

Sollten Sie Fragen haben oder Unterstützung wünschen, dann freue ich mich über eine E-Mail von Ihnen.

Chancen zur Optimierung von Prozessen

Gesundheit fördern –
Prozesse optimieren –
Produktivität steigern

Mit der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz tun Sie nicht

Bildquelle: Katrin Jung pixelio.de

nur etwas zur Gesunderhaltung Ihrer Mitarbeiter, sondern optimieren auch gleichzeitig die Prozesse und verbessern die Kommunikation im Team und abteilungsübergreifend.

Gerade bei Umstrukturierungen im Unternehmen kommt es häufig zu Veränderungen der Arbeitsorganisation an einem Arbeitsplatz, dass kann auch Auswirkungen auf den Gesamtzusammenhang von Arbeit haben.

Auch die Arbeitsorganisation zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen, Abteilungen, Bereichen oder Betriebsstätten kann sich ändern. Das Unternehmen oder die Betriebsstätte ist als ein offenes, sich änderndes System zu begreifen, dessen Systemelemente miteinander verbunden sind, was einen permanenten Informationsaustausch erfordert.

In der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz, werden die Belastungen, also das was die Mitarbeiter als Stress empfinden, in verschiedenen Handlungsfeldern erfasst. Dabei werden zum Beispiel auch die Arbeitsabläufe und die Arbeitsorganisation näher beleuchtet. Gerade nach Umstrukturierungen im Unternehmen, laufen viele Prozesse noch nicht rund. Die Gefährdungsbeurteilung macht die Reibungspunkte sichtbar.

Durch die Erarbeitung von Lösungen aus Sicht der Mitarbeiter, sie sind schließlich die Experten für ihre Arbeitsaufgaben, können Arbeitsabläufe optimiert werden.

Auch im Zusammenspiel mehrerer Mitarbeiter gibt es oft Probleme. Im Workshop können diese offen angesprochen und praktikable Lösungen erarbeitet werden.

Oft fehlt es an ausreichenden Informationen zu Zielen und Inhalten der einzelnen Aufgaben. Diese Defizite werden dann gemeinsam mit der Führungskraft diskutiert und nachhaltige Lösungen vereinbart und umgesetzt.

Somit ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz auch eine Chance, die Arbeitsorganisation und die Arbeitsabläufe gemeinsam mit den Mitarbeitern zu optimieren, um so Stress und Reibungsverluste zu minimieren und die Produktivität zu erhöhen.

„Blick durch die andere Brille"- Fragen stellen – Antworten erhalten

Lieber Leser, liebe Leserin,

zum Glück leben wir im Zeitalter der Mitgestaltung. Kunden und Lieferanten entwickeln auf Augenhöhe gemeinsame Produkte und Dienstleistungen. In einen innovativen Prozess entstehen neue Produkte und Dienstleistungen, die beide erfolgreich machen. Dabei stehen die Bedürfnisse des Kunden im Mitellpunkt.

Berater haben leider den Ruf, dass Sie mit einem fertigen Konzept um die Ecke kommen und den zukünftigen Kunden so lange bearbeiten, bis er genervt zustimmt, nur um den Berater los zu werden.

Jürgen Jotzo pixelio.de

Außnahmen bestätigen die Regel,
zum Glück.

Da Sie als Unternehmer, BGM Beauftragter oder HR-Verantwortlicher, Experte für Ihr Unternehmen sind, wissen Sie auch am Besten, was es braucht, um erfolgreich zu sein.

Dialog auf Augenhöhe

Eigentlich geht es im Dialog mit Experten immer darum, andere Perspektiven einzunehmen und durch verschiedene Brille auf eine Situation oder ein Problem zu schauen.

Stellen Sie sich vor, es gebe ein Thema, eine Problem, auf das Sie durch eine andere Brille schauen wollten, was wäre das?

Wie könnte eine Problemlösung, ein Konzept aussehen, damit es zum Erfolg führt?

Übertragen auf ein Thema im Bereich BGM / BGF oder Führung, welche Ideen haben Sie und wo brauchen Sie den Blick durch die Blaue, Rote oder Grüne Brille.

Ich lade Sie ein, Fragen zu stellen und ich bemühe mich gemeinsam mit Ihnen Antworten zu finden.

BGM ist genauso individuell, wie die Menschen in den Unternehmen.

Ich freue mich von Ihnen zu lesen oder zu hören.

Schreiben Sie einen Kommentar, schreiben Sie eine E-mail oder rufen Sie mich an.

Telefon: 04131-92 15 97 oder coaching@solveigboy.de

Herzliche Grüße

Solveig Boy

 

Akteure im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Gemeinsam zum BGM Erfolg

Externe BGM-Berater…

…bieten ein großes Spektrum möglicher Unterstützungsleistungen, angefangen von der

Bildquelle: Willi Heidelbach pixelio.de

Beratung über den gesamten BGM-Prozess, die unterschiedlichen Möglichkeiten der Analyse bis hin zur Durchführung diverser Präventionsmaßnahmen, Events, Trainings und Coachings sowie deren Bewertung (Evaluation).

BGM-Berater müssen über ein breites Wissen zu allen Facetten des Gesundheitsmanagements, zu den tangierenden Managementsystemen Arbeitsschutz und Qualität, ggf. auch Umwelt, sowie zur Gestaltung eines BGM aus strategischer Sicht verfügen. Eine Strategie kennzeichnet sich dadurch, dass

  • BGM als Managementaufgabe zur Erreichung unternehmerischer Ziele verstanden wird,
  • gesundheitsförderliche Rahmenbedingen geschaffen werden und
  • eine Steuerung und Bewertung durch Kennzahlen möglich wird.

Präventionsanbieter, Trainer und Coaches

…konzentrieren sich auf die Umsetzung spezifischer Ziele in den klassischen Handlungsfeldern der Prävention, wie Bewegung, Ernährung, Stress und Sucht.
Diese können sowohl im Unternehmen, soweit die Voraussetzungen für eine Durchführung dies zulassen, aber auch außerhalb in Fitness-Anlagen oder Gesundheitszentren durchgeführt werden.

….unterstützen Führungskräfte beim Erwerb von Gesundheitskompetenzen.
Das Thema „Führung" spielt eine besondere Rolle, da das Führungsverhalten, die Führungsverantwortung und die Rolle der Führungskraft als soziale Unterstützung für die Beschäftigten von Bedeutung sind. Dienstleister aus diesem Bereich müssen demnach über vergleichbare Kenntnisse wie Berater verfügen, da diese Themen auch in den Trainings eine Rolle spielen.

Ihr Ziel ist es, langfristig mit dem Unternehmen im BGM zusammen zu arbeiten und einen Beitrag zur Gestaltung einer gesundheitsorientierten Unternehmenskultur zu leisten.

 

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz

Führungskräfte haben andere psychische Belastungen
als Mitarbeiter

In der DGFP (Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.) Studie Psychische

Bildquelle: Benjamin Thorn pixelio.de

Beanspruchung von Mitarbeitern und Führungskräften 2011 wurden Personalmanager dazu befragt:

Welche Faktoren tragen nach Meinung der Personalmanager am häufigsten zu psychischer Beanspruchung bei?

Dabei wurde deutlich, dass Führungskräfte andere psychische Belastungen im Alltag erleben als Mitarbeiter.

  • Starker Erfolgsdruck steht, nach Ansicht von 87 Prozent der Personalmanager, als belastender Faktor für die Führungskräfte ganz oben.
  • Ferner spielen Zeitdruck, ständige Erreichbarkeit,
  • fehlender Ausgleich in der Freizeit und Arbeitsverdichtung eine große Rolle.

Mitarbeiter empfinden

  • Private Belastungen und Probleme
  • sowie Konflikte mit Vorgesetzten und Kollegen
  • Auch Zeitdruck, Arbeitsverdichtung und die wachsende Angst vor Arbeitsplatzverlust

als hohe psychische Belastungen.

Außerdem wurden die Personalmanager darüber befragt:

Welche präventiven Maßnahmen werden in den Unternehmen umgesetzt, um psychische Beanspruchungen zu verhindern?

Die meisten Befragten (71 Prozent) nennen in dem Zusammenhang die betriebliche Gesundheitsförderung, und von diesen bewerten 80 Prozent den Erfolg dieser Maßnahme als positiv.

Weit über die Hälfte der Unternehmen wendet als Maßnahmen betriebliches Eingliederungsmanagement, Mitarbeiterjahresgespräche oder Arbeitsplatzanalysen/Gefährdungsbeurteilungen an.

Maßnahmen, die von fast allen Anwendern (jeweils 88 Prozent) als sehr positiv bewertet werden, sind das Festlegen klarer Arbeitsstrukturen und Verantwortlichkeiten, Teambuilding-Maßnahmen sowie die Delegation an Experten.

Erstaunlich ist, dass die am besten bewertete Maßnahme (individuelle Belastungs- und Beanspruchungsanalyse), die von 92 Prozent der Anwender als positiv bewertet wird, in nur 12 Prozent der Unternehmen umgesetzt wird.

Innerhalb des Unternehmens kommt den Führungskräften und den Mitarbeitern der Personalabteilung eine besondere Rolle im Umgang mit psychisch beanspruchten Mitarbeitern zu.

Aber wie steht es um deren Vorbereitung, psychische Beanspruchungen zu erkennen?

Drei von vier der befragten Personalmanager denken, dass die Führungskräfte in ihren Unternehmen nur unzureichend darauf vorbereitet sind, psychische Beanspruchungen zu erkennen.

Aus den offenen Antworten der Personalmanager auf die Frage,

Welche Erwartungen die Führungskräfte hätten, wie man sie auf das Erkennen psychischer Beanspruchung bei Mitarbeitern vorbereiten könnte?

Geht Folgendes hervor:

Häufig genannt werden Schulungen durch Experten zur Vermittlung von Grundlagenkenntnissen und Praxisbeispielen.

Dadurch sollen vor allem die Kenntnis der Symptome verbessert und direkte Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

Ebenfalls nennen viele Personalmanager als mögliche Vorbereitung einen Gesprächs-/Handlungsleitfaden für Führungskräfte als direkte Praxishilfe für den Umgang mit betroffenen Mitarbeitern.

Weiter Informationen zur DGFP Studie

Im Seminar Gesund Führen IV
„Brennen ohne Auszubrennen“ Umgang mit psychisch überlasteten Mitarbeitern und psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz"
lernen Sie welche Wesens-und Verhaltensänderungen auf eine psychische Überforderung beim Mitarbeiter hinweisen und wie Sie mit Hilfe eines Gesprächsleitfaden ein Fürsorgegespräch führen können

Erfolgreich führen und gesund bleiben

Mit dem richtigen Fitness-Programm – mehr Gesundheit im Unternehmen erreichen.

Ich unterstütze UnternehmerInnen und Führungskräfte dabei, die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter effizienter und nachhaltiger zu erhalten und zu fördern, um so langfristig die Gesundheitsquote zu erhöhen.
Mit dem richtigen Trainigsprogramm, stärken Sie nicht nur die körperliche und seelische Fitness Ihrer MitarbeiterInnen sondern auch Ihre eigene.

  • Sie wollen mit gesunden und motivierten Mitarbeitern auch in der Zukunft erfolgreich sein?
  • Sie wollen gemeinsam mit Ihrem Team auch schwierige Situationen meistern?
  • Und bei all den Belastungen gesund und innovativ bleiben?

Dann sollten Sie Ihre eigene Gesundheit und die Ihrer Mitarbeiter in Blick nehmen.

Warum,

Unserer Ressourcen sind nicht unerschöpflich und wer glaubt, man müsse nur hartnäckig alle Symptome von Überlastung und Überforderung ignorieren, wird leider häufig ganz unvermittelt damit konfrontiert, dass die Psyche oder der Körper den Dienst versagen.

Starker Erfolgs-und Zeitdruck, ständige Erreichbarkeit, hohe Arbeitsverdichtung und ständige Unterbrechungen sowie Konflikte mit Mitarbeitern oder Kollegen und dazu die Unfähigkeit sich wirklich zu entspannen, führen früher oder später dazu, dass uns der Körper die rote Karte zeigt, um es mal fußballerisch zu sagen.

Es lohnt sich, die eigenen Psyche zu stärken, damit man stabil und leistungsstark bleibt und souverän die Mitarbeiter führen kann.

Eine Investition in die Gesundheit, hat eine Langzeitwirkung, die sich auch in den Unternehmenszahlen wiederspiegelt.

Ich helfe Ihnen dabei, Ihre eigenen Psyche zu stärken und unterstütze Sie dabei einen gesundheitsorientierten Führungsstil zu erlangen, damit sich Ihre Mitarbeiter wohl fühlen und Ihre Leistungspotentiale voll ausschöpfen.

Im Seminar „Erfolgreich führen und gesund bleiben.", lernen Sie, was Sie tun können um körperlich und seelisch gesund zu bleiben und wie Sie die Herausforderungen in Alltag erfolgreich meistern werden.

 

BGM als Erfolgsstrategie

„Die Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“

Jürgen Schrempp Vorstandschef von DaimlerChrysler

BGM als Erfolgsstrategie

Gesundheit im Unternehmen ist die Basis für langfristige Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Beides sichert den nachhaltigen Unternehmenserfolg.

Was bedeutet betriebliches Gesundheitsmanagement?

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist eine moderne Unternehmensstrategie
die darauf abzielt, Krankheiten am Arbeitsplatz vorzubeugen,Gesundheitsressourcen zu stärken und die Motivation und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu verbessern.

BGM als Managementaufgabe umfasst die Steuerung und Integration aller betrieblichen Prozesse mit dem Ziel der Erhaltung und Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter
Integrierte Strukturen und Prozesse können sein:
Lenkungskreis, Gesundheitszirkel, Budget, Zielvereinbarung mit internen und externen Akteuren, klare Verantwortlichkeiten innerhalb des Projektes, Auswahl der Analyseverfahren zur Erfassung der konkreten Handlungsfelder…
Zielgruppe sind die Führungskräfte und bei Bedarf speziell ausgewählte Akteure, wie Betriebsarzt, Betriebsrat…

Das BGM bildet die strukturelle Grundlage für den nachhaltigen Erfolg in der Betrieblichen Gesundheitsförderung.

Welche Ziele können Sie mit BGM erreichen?

BGM_Schema
• Fehlzeiten senken / Kosten sparen
• Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen / Identifikation mit der Arbeit und dem Unternehmen erreichen / Mitarbeiterbindung
• Gesundheitsorientierte Führungskultur etablieren / Arbeitsleistung verbessern und Betriebsklima positiv beeinflussen
• Arbeitgeberattraktivität erhöhen / Wettbewerbsfähigkeit im Wettlauf um
die besten Köpfe stärken
• Mitarbeiterfluktuation verringern / Kosten sparen / Wissen im Unternehmen halten
Zufriedene Mitarbeiter als Garant für zufriedene Kunden

Wie sichern Sie den Erfolg?

• Integration aller Unternehmensbereiche (Arbeitsschutz, Organisation, Führungsebenen)
• Partizipation aller Beschäftigten
• Durchführung als Projekt mit Bedarfsanalyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle/Bewertung
• Ganzheitlichkeit, d. h. Kombination aus verhaltens- und verhältnisbezogenen Maßnahmen

Warum erst BGM und dann BGF?

Warum erst BGM und dann BGF?

Eine Analyse liefert ein Abbild der gegenwärtigen Situation im Unternehmen aus der Perspektive der Mitarbeiter und Führungskräfte.

Was läuft gut?

Mitarbeiter erkennen, was der Arbeitgeber Positives bietet.

Damit entsteht eine höhere Identifikation mit dem Unternehmen.

 Wo ist Handlungsbedarf für BGM?

  • konkrete Handlungsfelder werden sichtbar
  • Mitarbeiter erarbeiten mit ihrem Fachwissen und ihren Kompetenzen Lösungen zur Verbesserung der Arbeitssituation

Mitarbeiter werden integriert, dass schafft hohe Bereitschaft für die Umsetzung von Maßnahmen, z.B. Beteiligung an Seminaren

Was brauchen die Mitarbeiter, um gesund zu bleiben?

 BGF-Maßnahmen sind am Bedarf der Mitarbeiter orientiert, das erhöht die Sensibilität und die Eigenverantwortung für die eigene Gesundheit. Ein Gesundheitsbewusstsein kann sich weiterentwickeln.

Durch kontinuierliche und zielgerichtete Gesundheitsförderung erhöhen sich:

  • die Zufriedenheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter
  • die Produktivität und Effektivität
  • die Kundenzufriedenheit und der Umsatz

Sie möchten mehr erfahren?

Vereinbaren Sie hier einen kostenlosen Termin:

coaching@solveigboy.de

oder rufen Sie mich an: 04 131-92 15 97

Warum Gesundheit Chefsache ist?

Gesundheit der Mitarbeiter ist auch Chefsache

Warum?

Das Video zeigt, wie Sie nachhaltig den Krankenstand senken und die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen. 

Als Beraterin für Betriebliches Gesundheitsmanagement, Business Coach und Trainerin arbeite ich mit kleinen und mittleren Unternehmen zusammen, die etwas für die Gesunderhaltung Ihrer Mitarbeiter tun möchten.

Denn nur, wenn sich der Chef und die Führungskräfte bewusst für die Gesunderhaltung der Mitarbeiter einsetzten, entsteht unter den Mitarbeiter eine Akzeptanz für Gesundheitsfördernde Aktivitäten und die Beteiligung ist hoch und die Effekte nachhaltig.

Es ist Ihnen ein Anliegen die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter nachhaltig zu stärken, um so die Produktivität und das Engagement Ihrer Mitarbeiter zu erhöhen. Dann sollte BGM ein Bestandteil Ihrer Unternehmenskultur werden.

Um das zu erreichen, lohnt es sich auf verschiedenen Ebenen aktiv zu werden.
Erfolgsfaktor – gesunde Führung
Eine Schlüsselfunktion bei der Förderung der psychosozialen Gesundheit kommt den Führungskräften zu. Sie prägen maßgeblich durch ihr Verhalten das zwischenmenschliche Klima.
Erfolgsfaktor- Gefährdungsbeurteilung
Erfassen Sie die psychischen und physischen Belastungen am Arbeitsplatz, nur so wissen Sie, was Ihre Mitarbeiter krankmacht.
Erfolgsfaktor- Partizipation
Binden Sie die Mitarbeiter ein, bei der Erarbeitung von Lösungen, denn nur diese werden auch umgesetzt und gelebt.
Erfolgsfaktor- Gesundheitsmarketing
Tun sie gutes und reden sie drüber. So stärken Sie das Gesundheitsbewusstsein Ihrer Mitarbeiter und motivieren sie auch selber etwas für die Gesundheit zu tun.
Erfolgsfaktor- Gesundheitsförderung
Unterstützen Sie die Gesundheit der Mitarbeiter durch gesundheitsfördernde Maßnahmen.

Sie wollen Wissen, wie ein individuelles Konzept für Ihr Unternehmen aussehen kann, 

dann nehmen Sie Kontakt auf, um einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch zu vereinbaren.

coaching@solveigboy.de

oder rufen Sie mich an: 04131-92 15 97