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Tappen Sie nicht in die Burnout-Falle

Mit Arbeitssucht ins Burnout

Arbeitssucht ist der Beginn einer Abwärtsspirale, die unweigerlich in ein Burnout führt. Viele Menschen arbeiten gern und viel und finden Befriedigung in Ihrer Arbeit. Wie schön, es gibt auch andere den es nicht so geht.

Doch wo ist die Grenze zwischen Engagement und Überforderung.

Spätestens, wenn Sie nur noch an die Arbeit denken, Dinge aufschieben, das Wochenende nicht mehr erholsam ist und Sie sich vor dem Montag fürchten, sollten Sie innehalten und nachdenken.

In den meisten Fällen schickt uns der Körper Warnsignale, wie nicht schlafen können, Nervosität und Reizbarkeit, aber auch Konzentrationsschwierigkeiten und Leistungsabfall.

Doch je weiter Sie in die Abwärtsspirale geraten, desto wenigen können Sie Ihren Körper und Ihre Emotionen wahrnehmen.

Hinweise zu Verhaltensänderungen von Familien und Freunden werden ignoriert und so geht es weiter bergab.

Sind Sie gefährdet?

Welche Warnzeichen treten bei Ihnen auf?

Nutzen Sie die sieben Sensoren zur Selbsteinschätzung Ihres Gefährdungspotentials:

  1. Haben Sie neben Ihren beruflichen Anforderungen noch akute außerberufliche Belastungen, wie z.B. Probleme in der Beziehung oder Trennung, Pflege von Angehörigen, Schulden oder Sorgen mit den Kindern?
  2. Arbeiten Sie in einem Unternehmen, in dem man über Belastungen und Probleme nicht gerne spricht?
  3. Neigen Sie dazu; Ihre Gesundheit zugunsten der Arbeit zu vernachlässigen?
  4. Weisen Sie einen oder mehrere gesundheitliche Risikofaktoren auf (z.B. Rauchen, häufiger Alkoholkonsum, hoher Blutdruck, Schlafproblem…)?
  5. Neigen Sie dazu Gesundheitsrisiken zu unterschätzen oder zu verleugnen (z.B. ungern zum Arzt zu gehen, Körperliche Signale zu ignorieren, Vorsorgemaßnahmen zu vernachlässigen)?
  6. Denken Sie, dass Sie an Ihrer Gesundheitssituation nur wenig oder gar nichts ändern können, weil Sie beruflich so eingebunden sind, dass für andere Dinge keine Zeit ist?
  7. Haben Sie eher wenig Erfahrung darin, wie Sie Stress aktiv bewältigen können, sich richtig erholen und entspannen?
Je mehr Fragen Sie mit „Ja“ beantwortet haben, umso höher ist Ihr Gesundheitsrisiko.

Entscheiden Sie, wo es langfristig mit Ihrer körperlichen und seelischen Gesundheit hin gehen soll? Sie wollen wissen, wo Sie stehen?

Dann machen Sie den kostenfreien Burnout-Test. Schreiben Sie mir eine E-mail, dann erhalten Sie die Zugangsdaten zum Online-Test.

Telefon: 04131-92 15 97 oder coaching@solveigboy.de

Sie haben die Wahl, es ist nie zu spät umzukehren.

Lesen Sie im folgenden Artikel von Spiegel. de, wie Martin seine Arbeitssucht erlebt hat und welche Auswirkungen sie auf sein Leben hatte. Er hat es geschafft, sein Leben neu zu gestalten und Lebensqualität zurück zu gewinnen.

http://www.spiegel.de/karriere/workaholic-ein-arbeitssuechtiger-erzaehlt-aus-seinem-alltag-a-1226310.html

Bildquelle: pixelio.de

Dauerstress macht krank und raubt uns Lebensqualität

Die körperlichen und seelischen Folgen von chronischem Stress

Chronischer Stress ist in der modernen Gesellschaft der westlichen Industrienationen ein weitverbreitetes Phänomen, das viele Menschen als unvermeidbar hinnehmen.

Bei ersten Anzeichen sollten jedoch umgehend Gegenmaßnahmen gesetzt werden, denn Dauerstress wird für eine Reihe unterschiedlicher physischer und psychischer Erkrankungen verantwortlich gemacht, die die Gesundheit ernsthaft gefährden können und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

Die ununterbrochene seelische oder körperliche Überforderung eines Menschen führt nämlich in den meisten Fällen zu einem gestörten Hormonhaushalt, der schwere Depressionen ebenso nach sich ziehen kann wie Herzinfarkt, Krebs oder Schlaganfall.

Was ist Chronischer Stress?

Stress ist ein Teil des alltäglichen Lebens und bis zu einem gewissen Grad hilfreich, um optimale Leistungen zu erzielen, das Beruf- und Familienleben zu meistern sowie die körperliche und die mentale Aktivität zu steigern. In einer akuten Stresssituation, wie etwa vor einer Prüfung, einem Vorstellungsgespräch oder einer Präsentation werden im Gehirn Stresshormone produziert, die über Hypothalamus und Hirnanhangdrüse sämtliche Organe erreichen.

Der Organismus reagiert darauf mit der Bereitstellung von Energiereserven, einer vorübergehenden Aktivierung des Immunsystems und der Ausschüttung verschiedener Hormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Zusätzlich steigt der Blutzuckerspiegel kurzfristig an und sorgt für einen vorübergehenden aufputschenden Effekt.

Wenn der Körper hin und wieder akutem Stress ausgesetzt ist, wirkt sich dies auf die Gesundheit durchaus positiv aus. Solche Stresssituationen dauern in der Regel nur wenige Minuten bis Stunden an und sind eine normale Reaktion auf geistige oder körperliche Herausforderungen.

Hat der Organismus jedoch zwischen akuten Stresssituationen keine Möglichkeit, sich im Zuge von Entspannungsphasen ausgiebig zu erholen, kommt es zu einer dauerhaften Belastung des Organismus.

Der Körper im Zustand ständiger Anspannung

Chronischer Stress bedeutet, dass sich der Körper in andauernder Alarmbereitschaft befindet, was sich langfristig negativ auf den Hormonstoffwechsel auswirkt und die Entstehung unterschiedlicher Krankheiten begünstigt. Eine dauerhafte Stressbelastung führt dazu, dass die oben beschriebenen Reaktionen im Körper ununterbrochen ablaufen.

Unter der ständigen Einwirkung von Cortisol findet nicht nur eine erhöhte Ausschüttung von Insulin, sondern auch eine Verminderung der Durchblutung aller Organe, eine langfristige Steigerung des Blutdrucks sowie eine Hemmung der zellulären Immunantwort statt. Ein hoher Cortisolspiegel begünstigt darüber hinaus die Tumorbildung und wird daher mit Krebs in Verbindung gebracht.

Auslöser von Dauerstress

Chronischer Stress hat viele Ursachen, die sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld liegen können. Besonders gefährdet sind Menschen, die einem hohen Leistungsdruck im Beruf ausgesetzt sind und diesem durch lange Arbeitszeiten, die oft auch die Freizeit beanspruchen, gerecht zu werden versuchen.

Das ständige Gefühl, funktionieren zu müssen, führt dazu, dass sich die Betroffenen keine bewussten

Erholungsphasen gönnen und langfristig die Lebensfreude verlieren.

Die Betroffenen versuchen, die psychische Belastung, die sich durch die beruflichen Anforderungen ergibt, mit noch mehr Arbeit und Leistung zu kompensieren. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, der nur schwer und durch bewusst gesetzte Maßnahmen durchbrochen werden kann.

Auswirkungen auf das Familienleben

Oft leiden unter beruflich bedingtem Dauerstress nicht nur die Gesundheit und das seelische Befinden des Betroffenen, sondern auch dessen private Beziehungen.

In vielen Fällen kommt es im Familienleben zu Entfremdung, Trennung und Einsamkeit. Probleme im häuslichen Leben, Scheidungen, Krankheit oder Tod eines Angehörigen können jedoch ihrerseits Dauerstress auslösen.

Ständige Reizüberflutung durch moderne Medien wie Fernsehen, Internet und Computerspiele, führt ebenfalls dazu, dass der Körper nicht abschalten kann und vermehrt Cortisol ausschüttet.

Auch körperliche Belastungen wie übertriebene sportliche Betätigung kommen als Auslöser von chronischem Stress infrage. Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus und unbehandelte Entzündungsherde wie chronische virale Infekte oder Parodontitis führen ebenfalls häufig zu ununterbrochenem körperlichem Stress.

Auch viele Jugendliche leiden heute unter dauerhafter Stressbelastung. Häusliche Gewalt, die Trennung der Eltern, hohe schulische Anforderungen, Konflikte mit Mitschülern und das relativ neue Phänomen des Cyber-Mobbings durch soziale Netzwerke sind dafür verantwortlich, dass schon Kinder stressbedingte Symptome und Verhaltensweisen entwickeln.

Die Folgen von chronischem Stress

Um die langfristige psychische Belastung zu kompensieren, greifen viele Betroffene zu Maßnahmen, die der Gesundheit weiter schaden und die seelischen und körperlichen Symptome in den meisten Fällen noch verstärken.

Chronischer Stress gilt als einer der Hauptfaktoren bei Alkoholismus, Drogen- und Medikamentenmissbrauch sowie starkem Rauchen, sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen.

Viele Betroffene jeder Altersgruppe reagieren auf den Dauerstress mit übermäßigem Konsum von Süßigkeiten und fetten Speisen. Mangel- oder Fehlernährung, Übergewicht, Fettsucht und daraus resultierender Bewegungsmangel sind weitverbreitete Folgen von Dauerstress.

Schlafstörungen, Schlafmangel, Konzentrationsverlust

Beruflich bedingter chronischer Stress ist der Hauptauslöser für Schlafstörungen und Schlafmangel, die ihrerseits das Entstehen unterschiedlicher Krankheitsbilder begünstigen.

Durch den ständigen Überschuss des Stresshormons Cortisol wird die Ausschüttung von dessen Antagonisten Melatonin und Serotonin negativ beeinträchtigt.

Durch den Mangel dieser Hormone werden der Schlaf-Wach-Rhythmus gestört und die Tiefschlafphasen verkürzt, weshalb dauerhaft gestresste Menschen in der Nacht mehrmals aufwachen und dann nur schwer in den Schlaf zurückfinden.

Durch eine cortisolbedingte Verminderung der Testosteronausschüttung sind der teilweise oder gänzliche Verlust der Libido und eine eingeschränkte Zeugungsfähigkeit häufig.

Viele Menschen, die unter Dauerstress leiden, stellen zudem Konzentrationsschwächen fest. Diese Symptome führen zu erheblichen Einbrüchen im Selbstwertgefühl und gefährden das Privat- ebenso wie das Berufsleben.

Depressionen, Angstzustände, Panikattacken und Antriebslosigkeit sind oft die Folgen solcher Probleme.

Durch chronischen Stress entstehende Erkrankungen

Als häufigste stressbedingte Erkrankungen werden in den westlichen Industrienationen chronische Erschöpfungszustände und das sogenannte Burn-out-Syndrom diagnostiziert. Diese Krankheitsbilder betreffen vor allem Menschen, die sich über einen langen Zeitraum beruflich verausgabt haben und an die Grenzen ihrer körperlichen oder seelischen Belastungsfähigkeiten gestoßen sind.

Die ständige Ausschüttung von Cortisol als Folge von Dauerstress wird durch die Hemmung der Serotoninproduktion jedoch auch mit einer langen Liste an unterschiedlichen Erkrankungen psychischer und physischer Natur in Verbindung gebracht. Durch den negativen Einfluss des Cortisols auf das Immunsystem sind Menschen, die unter chronischem Stress leiden, grundsätzlich einer deutlich erhöhten Infektanfälligkeit ausgesetzt.

Dies bedeutet, dass schon leichte Erkältungen einen wesentlich längeren Verlauf nehmen und virale Entzündungsherde in andere Körperbereiche weiterwandern können.

Eine gestörte Zellteilung und dadurch eine vorzeitige Zellalterung, die sich in organischen Schäden und Krebsleiden ebenso manifestiert wie in faltiger und fahler Haut und brüchigem Haar, werden mit Dauerstress ebenso in Verbindung gebracht wie eine verzögerte Wundheilung. Stressbedingter chronischer Bluthochdruck geht zudem mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzinfarkt einher.

Viele Kinder reagieren auf chronischen Stress mit Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte sowie Essstörungen, die durch den Serotoninmangel hervorgerufen werden. Stressbedingte neurologische Störungen wie etwa Tics, ADHS oder das Tourette-Sydrom sind unter Kindern und Jugendlichen weit verbreitet, können aber auch Erwachsene betreffen.

Hilfesysteme nutzen, um mit dem Stress besser umgehen zu können

Angesichts der dramatischen Auswirkungen auf die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden ist es sinnvoll sich frühzeitig an den Hausarzt zu wenden um mit ihm eine entsprechende Abklärung der schon vorhandenen Krankheitssignale zu prüfen.

Doch im zweiten Schritt sollte es darum gehen, die eigenen Lebens- und Arbeitsbedingungen unter die Lupe zu nehmen, um die Ursachen für den Dauerstress zu ergründen und Strategien zur Stressbewältigung zu erarbeiten.

Nicht immer ist es möglich, die Arbeits- und Lebensbedingungen grundlegend zu verändern, aber häufig hilft es schon, Strategien zu haben damit umzugehen.

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Fehlzeiten-Report 2018

Macht uns sinnlose Arbeit krank?

Wie schon häufig diskutiert, die Frage nach dem Sinn von Arbeit.

Macht uns sinnlose Arbeit krank?

Laut Fehlzeiten-Report der vom Wissenschaftlichen Institut der AOK, der Universität Bielefeld und der Beuth Hochschule für Technik Berlin herausgegeben wird, fühlt sich fast jeder Dritte Arbeitnehmerin in Deutschland ausgebrannt.

Für den Report wurden im Frühjahr 2018 etwa 2.000 Beschäftigte in Deutschland befragt.

Besorgniserregend viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer klagen in der Umfrage über gesundheitliche Probleme, sie berichten von seelischen und körperlichen Beschwerden: 45 Prozent, also fast die Hälfte der Befragten, leiden unter Erschöpfung.

Fast jeder Dritte berichtet von Schlafstörungen. Knapp 30 Prozent fühlen sich ausgebrannt. Für alle diese Leiden macht die Mehrheit der Betroffenen ihren Job verantwortlich.

Unter den körperlichen Beschwerden rangieren Rücken- oder Gelenkbeschwerden (52 Prozent aller Beschäftigten) und Kopfschmerzen (35 Prozent) an erster und zweiter Stelle. Auch bei diesen Beschwerden sieht mehr als jeder zweite Betroffene einen Zusammenhang mit seiner Arbeit.

Gleichzeitig neigen viele Befragte zu Präsentismus, gehen also krank zu Arbeit. Jeder Fünfte war im vergangenen Jahr gegen ärztlichen Rat am Arbeitsplatz anwesend.

Diese Ergebnisse stehen im Kontrast zu einem Wunsch, den fast alle Befragten an ihren Beruf haben: 94 Prozent sagen, dass ihnen sichere und gesunde Arbeitsbedingungen wichtig seien. Fast genauso viele, nämlich 93 Prozent, geben an, dass es ihnen in ihrem Beruf wichtig ist, etwas sinnvolles zu tun.

Lesen Sie den ganzen Artikel unter. https://www.zeit.de/arbeit/2018-09/fehlzeiten-report-arbeit-zufriedenheit-gesundheit

Quelle: www.zeit.de

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Chancen zur Optimierung von Prozessen

Gesundheit fördern –
Prozesse optimieren –
Produktivität steigern

Mit der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz tun Sie nicht

Bildquelle: Katrin Jung pixelio.de

nur etwas zur Gesunderhaltung Ihrer Mitarbeiter, sondern optimieren auch gleichzeitig die Prozesse und verbessern die Kommunikation im Team und abteilungsübergreifend.

Gerade bei Umstrukturierungen im Unternehmen kommt es häufig zu Veränderungen der Arbeitsorganisation an einem Arbeitsplatz, dass kann auch Auswirkungen auf den Gesamtzusammenhang von Arbeit haben.

Auch die Arbeitsorganisation zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen, Abteilungen, Bereichen oder Betriebsstätten kann sich ändern. Das Unternehmen oder die Betriebsstätte ist als ein offenes, sich änderndes System zu begreifen, dessen Systemelemente miteinander verbunden sind, was einen permanenten Informationsaustausch erfordert.

In der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz, werden die Belastungen, also das was die Mitarbeiter als Stress empfinden, in verschiedenen Handlungsfeldern erfasst. Dabei werden zum Beispiel auch die Arbeitsabläufe und die Arbeitsorganisation näher beleuchtet. Gerade nach Umstrukturierungen im Unternehmen, laufen viele Prozesse noch nicht rund. Die Gefährdungsbeurteilung macht die Reibungspunkte sichtbar.

Durch die Erarbeitung von Lösungen aus Sicht der Mitarbeiter, sie sind schließlich die Experten für ihre Arbeitsaufgaben, können Arbeitsabläufe optimiert werden.

Auch im Zusammenspiel mehrerer Mitarbeiter gibt es oft Probleme. Im Workshop können diese offen angesprochen und praktikable Lösungen erarbeitet werden.

Oft fehlt es an ausreichenden Informationen zu Zielen und Inhalten der einzelnen Aufgaben. Diese Defizite werden dann gemeinsam mit der Führungskraft diskutiert und nachhaltige Lösungen vereinbart und umgesetzt.

Somit ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz auch eine Chance, die Arbeitsorganisation und die Arbeitsabläufe gemeinsam mit den Mitarbeitern zu optimieren, um so Stress und Reibungsverluste zu minimieren und die Produktivität zu erhöhen.

„Blick durch die andere Brille"- Fragen stellen – Antworten erhalten

Lieber Leser, liebe Leserin,

zum Glück leben wir im Zeitalter der Mitgestaltung. Kunden und Lieferanten entwickeln auf Augenhöhe gemeinsame Produkte und Dienstleistungen. In einen innovativen Prozess entstehen neue Produkte und Dienstleistungen, die beide erfolgreich machen. Dabei stehen die Bedürfnisse des Kunden im Mitellpunkt.

Berater haben leider den Ruf, dass Sie mit einem fertigen Konzept um die Ecke kommen und den zukünftigen Kunden so lange bearbeiten, bis er genervt zustimmt, nur um den Berater los zu werden.

Jürgen Jotzo pixelio.de

Außnahmen bestätigen die Regel,
zum Glück.

Da Sie als Unternehmer, BGM Beauftragter oder HR-Verantwortlicher, Experte für Ihr Unternehmen sind, wissen Sie auch am Besten, was es braucht, um erfolgreich zu sein.

Dialog auf Augenhöhe

Eigentlich geht es im Dialog mit Experten immer darum, andere Perspektiven einzunehmen und durch verschiedene Brille auf eine Situation oder ein Problem zu schauen.

Stellen Sie sich vor, es gebe ein Thema, eine Problem, auf das Sie durch eine andere Brille schauen wollten, was wäre das?

Wie könnte eine Problemlösung, ein Konzept aussehen, damit es zum Erfolg führt?

Übertragen auf ein Thema im Bereich BGM / BGF oder Führung, welche Ideen haben Sie und wo brauchen Sie den Blick durch die Blaue, Rote oder Grüne Brille.

Ich lade Sie ein, Fragen zu stellen und ich bemühe mich gemeinsam mit Ihnen Antworten zu finden.

BGM ist genauso individuell, wie die Menschen in den Unternehmen.

Ich freue mich von Ihnen zu lesen oder zu hören.

Schreiben Sie einen Kommentar, schreiben Sie eine E-mail oder rufen Sie mich an.

Telefon: 04131-92 15 97 oder coaching@solveigboy.de

Herzliche Grüße

Solveig Boy

 

Akteure im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Gemeinsam zum BGM Erfolg

Externe BGM-Berater…

…bieten ein großes Spektrum möglicher Unterstützungsleistungen, angefangen von der

Bildquelle: Willi Heidelbach pixelio.de

Beratung über den gesamten BGM-Prozess, die unterschiedlichen Möglichkeiten der Analyse bis hin zur Durchführung diverser Präventionsmaßnahmen, Events, Trainings und Coachings sowie deren Bewertung (Evaluation).

BGM-Berater müssen über ein breites Wissen zu allen Facetten des Gesundheitsmanagements, zu den tangierenden Managementsystemen Arbeitsschutz und Qualität, ggf. auch Umwelt, sowie zur Gestaltung eines BGM aus strategischer Sicht verfügen. Eine Strategie kennzeichnet sich dadurch, dass

  • BGM als Managementaufgabe zur Erreichung unternehmerischer Ziele verstanden wird,
  • gesundheitsförderliche Rahmenbedingen geschaffen werden und
  • eine Steuerung und Bewertung durch Kennzahlen möglich wird.

Präventionsanbieter, Trainer und Coaches

…konzentrieren sich auf die Umsetzung spezifischer Ziele in den klassischen Handlungsfeldern der Prävention, wie Bewegung, Ernährung, Stress und Sucht.
Diese können sowohl im Unternehmen, soweit die Voraussetzungen für eine Durchführung dies zulassen, aber auch außerhalb in Fitness-Anlagen oder Gesundheitszentren durchgeführt werden.

….unterstützen Führungskräfte beim Erwerb von Gesundheitskompetenzen.
Das Thema „Führung" spielt eine besondere Rolle, da das Führungsverhalten, die Führungsverantwortung und die Rolle der Führungskraft als soziale Unterstützung für die Beschäftigten von Bedeutung sind. Dienstleister aus diesem Bereich müssen demnach über vergleichbare Kenntnisse wie Berater verfügen, da diese Themen auch in den Trainings eine Rolle spielen.

Ihr Ziel ist es, langfristig mit dem Unternehmen im BGM zusammen zu arbeiten und einen Beitrag zur Gestaltung einer gesundheitsorientierten Unternehmenskultur zu leisten.

 

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz

Führungskräfte haben andere psychische Belastungen
als Mitarbeiter

In der DGFP (Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.) Studie Psychische

Bildquelle: Benjamin Thorn pixelio.de

Beanspruchung von Mitarbeitern und Führungskräften 2011 wurden Personalmanager dazu befragt:

Welche Faktoren tragen nach Meinung der Personalmanager am häufigsten zu psychischer Beanspruchung bei?

Dabei wurde deutlich, dass Führungskräfte andere psychische Belastungen im Alltag erleben als Mitarbeiter.

  • Starker Erfolgsdruck steht, nach Ansicht von 87 Prozent der Personalmanager, als belastender Faktor für die Führungskräfte ganz oben.
  • Ferner spielen Zeitdruck, ständige Erreichbarkeit,
  • fehlender Ausgleich in der Freizeit und Arbeitsverdichtung eine große Rolle.

Mitarbeiter empfinden

  • Private Belastungen und Probleme
  • sowie Konflikte mit Vorgesetzten und Kollegen
  • Auch Zeitdruck, Arbeitsverdichtung und die wachsende Angst vor Arbeitsplatzverlust

als hohe psychische Belastungen.

Außerdem wurden die Personalmanager darüber befragt:

Welche präventiven Maßnahmen werden in den Unternehmen umgesetzt, um psychische Beanspruchungen zu verhindern?

Die meisten Befragten (71 Prozent) nennen in dem Zusammenhang die betriebliche Gesundheitsförderung, und von diesen bewerten 80 Prozent den Erfolg dieser Maßnahme als positiv.

Weit über die Hälfte der Unternehmen wendet als Maßnahmen betriebliches Eingliederungsmanagement, Mitarbeiterjahresgespräche oder Arbeitsplatzanalysen/Gefährdungsbeurteilungen an.

Maßnahmen, die von fast allen Anwendern (jeweils 88 Prozent) als sehr positiv bewertet werden, sind das Festlegen klarer Arbeitsstrukturen und Verantwortlichkeiten, Teambuilding-Maßnahmen sowie die Delegation an Experten.

Erstaunlich ist, dass die am besten bewertete Maßnahme (individuelle Belastungs- und Beanspruchungsanalyse), die von 92 Prozent der Anwender als positiv bewertet wird, in nur 12 Prozent der Unternehmen umgesetzt wird.

Innerhalb des Unternehmens kommt den Führungskräften und den Mitarbeitern der Personalabteilung eine besondere Rolle im Umgang mit psychisch beanspruchten Mitarbeitern zu.

Aber wie steht es um deren Vorbereitung, psychische Beanspruchungen zu erkennen?

Drei von vier der befragten Personalmanager denken, dass die Führungskräfte in ihren Unternehmen nur unzureichend darauf vorbereitet sind, psychische Beanspruchungen zu erkennen.

Aus den offenen Antworten der Personalmanager auf die Frage,

Welche Erwartungen die Führungskräfte hätten, wie man sie auf das Erkennen psychischer Beanspruchung bei Mitarbeitern vorbereiten könnte?

Geht Folgendes hervor:

Häufig genannt werden Schulungen durch Experten zur Vermittlung von Grundlagenkenntnissen und Praxisbeispielen.

Dadurch sollen vor allem die Kenntnis der Symptome verbessert und direkte Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

Ebenfalls nennen viele Personalmanager als mögliche Vorbereitung einen Gesprächs-/Handlungsleitfaden für Führungskräfte als direkte Praxishilfe für den Umgang mit betroffenen Mitarbeitern.

Weiter Informationen zur DGFP Studie

Im Seminar Gesund Führen IV
„Brennen ohne Auszubrennen“ Umgang mit psychisch überlasteten Mitarbeitern und psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz"
lernen Sie welche Wesens-und Verhaltensänderungen auf eine psychische Überforderung beim Mitarbeiter hinweisen und wie Sie mit Hilfe eines Gesprächsleitfaden ein Fürsorgegespräch führen können

Erfolgreich führen und gesund bleiben

Mit dem richtigen Fitness-Programm – mehr Gesundheit im Unternehmen erreichen.

Ich unterstütze UnternehmerInnen und Führungskräfte dabei, die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter effizienter und nachhaltiger zu erhalten und zu fördern, um so langfristig die Gesundheitsquote zu erhöhen.
Mit dem richtigen Trainigsprogramm, stärken Sie nicht nur die körperliche und seelische Fitness Ihrer MitarbeiterInnen sondern auch Ihre eigene.

  • Sie wollen mit gesunden und motivierten Mitarbeitern auch in der Zukunft erfolgreich sein?
  • Sie wollen gemeinsam mit Ihrem Team auch schwierige Situationen meistern?
  • Und bei all den Belastungen gesund und innovativ bleiben?

Dann sollten Sie Ihre eigene Gesundheit und die Ihrer Mitarbeiter in Blick nehmen.

Warum,

Unserer Ressourcen sind nicht unerschöpflich und wer glaubt, man müsse nur hartnäckig alle Symptome von Überlastung und Überforderung ignorieren, wird leider häufig ganz unvermittelt damit konfrontiert, dass die Psyche oder der Körper den Dienst versagen.

Starker Erfolgs-und Zeitdruck, ständige Erreichbarkeit, hohe Arbeitsverdichtung und ständige Unterbrechungen sowie Konflikte mit Mitarbeitern oder Kollegen und dazu die Unfähigkeit sich wirklich zu entspannen, führen früher oder später dazu, dass uns der Körper die rote Karte zeigt, um es mal fußballerisch zu sagen.

Es lohnt sich, die eigenen Psyche zu stärken, damit man stabil und leistungsstark bleibt und souverän die Mitarbeiter führen kann.

Eine Investition in die Gesundheit, hat eine Langzeitwirkung, die sich auch in den Unternehmenszahlen wiederspiegelt.

Ich helfe Ihnen dabei, Ihre eigenen Psyche zu stärken und unterstütze Sie dabei einen gesundheitsorientierten Führungsstil zu erlangen, damit sich Ihre Mitarbeiter wohl fühlen und Ihre Leistungspotentiale voll ausschöpfen.

Im Seminar „Erfolgreich führen und gesund bleiben.", lernen Sie, was Sie tun können um körperlich und seelisch gesund zu bleiben und wie Sie die Herausforderungen in Alltag erfolgreich meistern werden.

 

BGM als Erfolgsstrategie

„Die Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“

Jürgen Schrempp Vorstandschef von DaimlerChrysler

BGM als Erfolgsstrategie

Gesundheit im Unternehmen ist die Basis für langfristige Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter. Beides sichert den nachhaltigen Unternehmenserfolg.

Was bedeutet betriebliches Gesundheitsmanagement?

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist eine moderne Unternehmensstrategie
die darauf abzielt, Krankheiten am Arbeitsplatz vorzubeugen,Gesundheitsressourcen zu stärken und die Motivation und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu verbessern.

BGM als Managementaufgabe umfasst die Steuerung und Integration aller betrieblichen Prozesse mit dem Ziel der Erhaltung und Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter
Integrierte Strukturen und Prozesse können sein:
Lenkungskreis, Gesundheitszirkel, Budget, Zielvereinbarung mit internen und externen Akteuren, klare Verantwortlichkeiten innerhalb des Projektes, Auswahl der Analyseverfahren zur Erfassung der konkreten Handlungsfelder…
Zielgruppe sind die Führungskräfte und bei Bedarf speziell ausgewählte Akteure, wie Betriebsarzt, Betriebsrat…

Das BGM bildet die strukturelle Grundlage für den nachhaltigen Erfolg in der Betrieblichen Gesundheitsförderung.

Welche Ziele können Sie mit BGM erreichen?

BGM_Schema
• Fehlzeiten senken / Kosten sparen
• Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen / Identifikation mit der Arbeit und dem Unternehmen erreichen / Mitarbeiterbindung
• Gesundheitsorientierte Führungskultur etablieren / Arbeitsleistung verbessern und Betriebsklima positiv beeinflussen
• Arbeitgeberattraktivität erhöhen / Wettbewerbsfähigkeit im Wettlauf um
die besten Köpfe stärken
• Mitarbeiterfluktuation verringern / Kosten sparen / Wissen im Unternehmen halten
Zufriedene Mitarbeiter als Garant für zufriedene Kunden

Wie sichern Sie den Erfolg?

• Integration aller Unternehmensbereiche (Arbeitsschutz, Organisation, Führungsebenen)
• Partizipation aller Beschäftigten
• Durchführung als Projekt mit Bedarfsanalyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle/Bewertung
• Ganzheitlichkeit, d. h. Kombination aus verhaltens- und verhältnisbezogenen Maßnahmen

Warum erst BGM und dann BGF?

Warum erst BGM und dann BGF?

Eine Analyse liefert ein Abbild der gegenwärtigen Situation im Unternehmen aus der Perspektive der Mitarbeiter und Führungskräfte.

Was läuft gut?

Mitarbeiter erkennen, was der Arbeitgeber Positives bietet.

Damit entsteht eine höhere Identifikation mit dem Unternehmen.

 Wo ist Handlungsbedarf für BGM?

  • konkrete Handlungsfelder werden sichtbar
  • Mitarbeiter erarbeiten mit ihrem Fachwissen und ihren Kompetenzen Lösungen zur Verbesserung der Arbeitssituation

Mitarbeiter werden integriert, dass schafft hohe Bereitschaft für die Umsetzung von Maßnahmen, z.B. Beteiligung an Seminaren

Was brauchen die Mitarbeiter, um gesund zu bleiben?

 BGF-Maßnahmen sind am Bedarf der Mitarbeiter orientiert, das erhöht die Sensibilität und die Eigenverantwortung für die eigene Gesundheit. Ein Gesundheitsbewusstsein kann sich weiterentwickeln.

Durch kontinuierliche und zielgerichtete Gesundheitsförderung erhöhen sich:

  • die Zufriedenheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter
  • die Produktivität und Effektivität
  • die Kundenzufriedenheit und der Umsatz

Sie möchten mehr erfahren?

Vereinbaren Sie hier einen kostenlosen Termin:

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oder rufen Sie mich an: 04 131-92 15 97