Konfliktklärung im Team

Konflikte im Team-
Produktivitätskiller und Krankmacher Nummer 1

Wenn es im Team knirscht und knackt ist das häufig ein Anzeichen dafür, dass Kollegen im KommunikationTeam einen Konflikt haben.

Ob in Ihrem Team Konfliktpotenzial oder bereits eskalierte Spannungen existieren, lässt sich anhand von sieben Merkmalen schnell überprüfen:

1. Steigen die Fehlzeiten der Mitarbeiter?
2. Sinkt die Qualität der Arbeitsleistung?
3. Verändern sich die Leistungsbereitschaft und Arbeitshaltung der Mitarbeiter?
4. Besteht Misstrauen im Team?
5. Verhalten sich Mitarbeiter unkollegial, gibt es Gerüchte oder sogar Intrigen?
6. Kristallisiert sich ein Mitarbeiter als „Sündenbock“ heraus?
7. Sticht ein Mitarbeiter als Aggressor hervor?
Wie geht eine Führungskraft richtig mit einem Konflikt im Team um?

Schaffen Sie die Basis für eine Win-Win-Lösung. Nur Konflikte, aus denen beide Parteien als Gewinner hervorgehen, haben eine Chance nachhaltig gelöst zu werden.
Doch häufig sind Führungskräfte emotional in den Konflikt involviert und können nicht mehr als neutrale Person im Konflikt vermitteln. Auch wenn der Konflikt schon eine hohe Eskalationsstufe erreicht hat, ist es sinnvoll einen Coach zu Rate zu ziehen.

Bei der Klärung von Konflikten im Team nutze ich das Konfliktklärungsmodell nach Christoph Thomann

Auftragsklärung mit Zielsetzung:
Verbesserung der Kommunikation und der Zusammenarbeit untereinander

Vorgehen:
Der Ablauf der Klärungshilfe gliedert sich in 6 Phasen
In der Anfangsphase treffen sich alle am Konflikt Beteiligten, nehmen untereinander Kontakt auf, um herauszufinden, welche Erwartungen und Ziele sie haben und ob es noch Hindernisse gibt, bevor man in die Konfliktklärung einsteigt.
In der Selbstklärungsphase geht es ans „Eingemachte“. Jede anwesende Person reflektiert mit Hilfe eines Arbeitsblattes die Ist-Situation. Anschließend erklärt jeder aus seiner subjektiven Sicht, was alles zum Konflikt zu sagen ist, wie er entstanden ist, wie er sich auswirkt…
Im Dialog der Wahrheit werden diese unterschiedlichsten und sich gegenseitig widersprechenden subjektiven Sichtweisen miteinander in Kontakt gebracht. Es findet eine Art verlangsamter und dadurch vertiefender Streitdialog zwischen den Konfliktparteien statt. Schwierige negative Gefühle und belastende Vergangenheit müssen erst aufgelöst werden, bevor man Lösungen für die Gegenwart und Zukunft finden kann.
In der Phase der Erklärungen und Lösungen sind die Beteiligten fähig, sachlich nach neuen Lösungen zu suchen. Hier werden nun Sachthemen diskutiert und Vereinbarungen/Abmachungen getroffen.
In der Abschlussphase wird der Klärungsprozess abgeschlossen, Reste werden benannt und Konsequenzen für nicht Besprochenes oder nicht Gelöstes formuliert.
In der späteren Nachsorge findet eine Begleitung und Überprüfung des Transfers und eventuell eine Nachbetreuung statt.

Ziel soll es sein:
Fehler aus der Vergangenheit müssen zugegeben werden, aufgestaute und verhärtete Gefühle müssen ausgesprochen und aufgelöst werden.
Die Kommunikation untereinander muss wieder in Fluss gebracht werden.
Klärung heißt nicht, dass es hinterher schöner wird, nur Dinge werden klarer und verständlicher.
Klärung kann aber auch zu unangenehmen Klarheiten und Wahrheiten führen, für die der Klärungshelfer nicht verantwortlich zu machen ist.
Eine Konfliktklärung ist immer ergebnisoffen, da nur die Beteiligten durch eine aktive Umsetzung der Verabredungen für eine endgültige Klärung und Verbesserung der Zusammenarbeit sorgen können.

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