Teams motivieren

Teamerfolg ist wichtiger als der Erfolg des Einzelnen

Ein gemeinsames Ziel verbindet.

Geeignete Ziele für ein Team können z.B. die Entwicklung eines Produktes sein oder die Erreichung von festgelegten Qualitätsmerkmalen wie z.B. die Haltung einer erreichten Kundenzufriedenheit.
Die Ziele sollten in einem überschaubaren Zeitrahmen zu erreichen sein, so dass die Fortschritte erkennbar und der verbleibende Aufwand absehbar sind.
Wie motivieren Sie Ihr Team Ziele zu erreichen?

1. Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter ein:
Binden Sie Ihr Team sichtbar in gerade auch in wichtige Entscheidungen frühzeitig ein, liefern Sie ungefragt alle für eine Beurteilung notwendigen Informationen soweit diese Ihrem Team nicht bereits vorliegen und bitten Sie um Fragen und Einschätzungen.

2. Entwickeln Sie Beziehungen zu Kompetenzträgern:
Lernen Sie Ihr Team kennen und bauen Sie gezielt die Beziehung zu einzelnen Mitarbeitern aus. Finden Sie heraus, wer innerhalb des Teams den übrigen Kollegen Orientierung bietet. Sichern Sie sich immer frühzeitig die Unterstützung genau dieser Personen. Sind diese motiviert, dann kann der Funke überspringen.

3. Lassen Sie die Zügel locker:
Vertrauen Sie in die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter. Geben Sie Ihren Mitarbeitern möglichst große Freiräume. Verzichten Sie wo auch immer möglich auf sichtbare Kontrolle oder auf Arbeitsanweisungen.

4. Würdigen Sie die Leistung Ihres Teams:
Lassen Sie Ihre Mitarbeiter spüren, dass Sie diese persönlich schätzen. Nutzen Sie jede angemessene Gelegenheit, um gute Resultate für alle sichtbar zu loben. Andere werden sich aufgerufen fühlen, so zu arbeiten, dass auch sie sich des Lobes gewiss sein können. Bevor Sie Kritik äußern, sollten Sie sich hierauf umfassend vorbereiten. Prüfen Sie die Fakten und verlassen Sie sich nie ausschließlich auf ungenaue Informationen, sonst werden Sie ggf. schnell ungewollt zum Instrument von Intrigen. Kritik sollte immer nur im Vier-Augen-Gespräch geäußert werden und es sollte dem Mitarbeiter umfassend Gelegenheit gegeben werden, seine Sicht der Dinge darzulegen.

5. Schaffen Sie eine gute Arbeitsatmosphäre:
Zu niedrige Stühle, veraltete Bildschirme oder fehlerhafte Software oder Arbeitsgeräte reduzieren die Arbeitsleistung und wirken nicht motivierend. Sorgen Sie für angemessene Arbeitsplätze. Wer dem Austausch zwischen den Mitarbeitern Platz einräumt, der unterstützt nicht nur den informellen Wissenstransfer, sondern erhöht auch die Bereitschaft für längere Arbeitszeiten.

6. Stehen Sie zu eigenen Fehlern:
Nur wenigen ist es gegeben, zu eigenen Fehlern zu stehen, um hierauf aufbauend mit den Mitarbeitern nach Lösungen zu suchen. So motivieren Sie Ihre Mitarbeiter, Ihnen zu helfen. Wer hingegen einen Schuldigen sucht, spaltet sich von seinen Mitarbeitern und schafft eine Kultur „Des unter den Teppich kehrens"